Leona Lewis
© Getty Images Leona Lewis

Leona Lewis Kein Konzert nach Bomben-Terror

Leona Lewis musste ihren Auftritt in Nigeria absagen, nachdem dort am Freitag mehrere Menschen durch Autobomben ums Leben gekommen waren

Schock für Leona Lewis. Die Sängerin war ganz in der Nähe, als in Abuja, der Hauptstadt von Nigeria, am Freitag (1. Oktober) zwei Autobomben hochgingen und zwölf Menschen in den Tod rissen sowie über 17 Personen verletzten. Ein Freund erzählte der britischen "Sun", wie Leona und ihr Team die Anschläge im Hotel miterlebten: "Sie hatten das Gefühl, das ganze Gebäude würde wackeln. Es war schrecklich."

Leona war in Nigeria, weil sie dort im Rahmen der Feierlichkeiten zur 50-jährigen Unabhängigkeit des Landes auftreten sollte. Daraus wird nun nichts mehr. Die Feier wurde abgesagt.

Zu dem Attentat bekannte sich die Rebellenbewegung für die Befreiung des Nigerdeltas. Diese kämpft seit Jahren für eine gerechtere Beteiligung der Bevölkerung an den Einnahmen aus der Ölförderung. Bereits 24 Stunden vorher hatte die militante Gruppe mit Anschlägen gedroht, sollte die Regierung die Feierlichkeiten nicht absagen.

rbr