Kylie Minogue
© Getty Kylie Minogue

Kylie Minogue Ritter der Musikrunde

Nun braucht Kylie Minogue keinen Ritter mehr. Denn der australischen Poplady wurde in ihrer Wahlheimat England eine ganz besondere Ehre zuteil

Wer hätte das gedacht? Keine geringere als die Königin von England hat offenbar seit geraumer Zeit Gefallen an Kylies Musik. Denn jetzt bedachte die Queen die australische Sängerin mit dem Orden des Britischen Empire (OBE) für ihre musikalischen Verdienste.

Mit dieser königlichen Ritterehre hat die in England lebende Sängerin wahrhaftig nicht gerechnet. Sie sei "zutiefst berührt", dass sie von ihrer "Wahlheimat" auf diese Art und Weise geehrt werde, erklärte sie ladylike. Als Ausländerin ist es der gebürtigen Australierin allerdings nicht gestattet den Titel "Lady" zu tragen. Sie ist nur "ehrenhalber" Mitglied. Aber eine Zeremonie im Buckingham-Palast im Laufe des Jahres, die wird sie besuchen dürfen.

Neben Kylie Minogue wurde auch Ian McKellen, 68, besser bekannt als Zauberer "Gandalf" aus "Der Herr der Ringe", in den erlauchten Kreis aufgenommen. Und auch der langhaarige Querflötenrocker Ian Anderson der britischen Band "Jethro Tull" wurde für seine langjährige musikalische Karriere geehrt.

1000 Namen sind auf der diesjährigen Neujahrs-Ehrenliste der Queen, die am Samstag veröffentlicht wurde, aufgeführt. Viele der Geehrten sind jedoch keine Prominenten, sondern Menschen außerhalb des öffentlichen Rampenlichts, die sich uneigennützig für andere eingesetzt haben. Unter ihnen ist eine Mitarbeiterin der Heilsarmee, die während der Überschwemmungen in England im Sommer Kindern in Not zur Seite stand.

Auch wenn Kylie nun selbst Ritterehren trägt, vielleicht kommt ja doch noch ihr persönlicher Prinz in Ritterrüstung vorbei - eine schöne Kirche fürs Heiraten ist ihr jedenfalls schon mal sicher: Die Mitglieder des Ordens genießen nämlich das außerordentliche Privileg, in der St. Paul’s Kathedrale in London heiraten und ihre Kinder taufen lassen zu dürfen.