Kevin Costner
© Getty Images Kevin Costner

Kevin Costner Kampf der Ölpest

Kevin Costner versucht, mit einer speziellen Maschine die Ölpest am Golf von Mexiko einzudämmen. Schon seit Jahren engagiert sich der US-Star für die Umwelt

Schauspieler Kevin Costner ist schon seit Jahren im Umweltschutz aktiv. Nun hat er ein neues Projekt: Die Bekämpfung der Ölmassen am Golf von Mexiko. Schon Ende der Achtziger begann Costner zusammen mit seinem Bruder Dan nach der damaligen Ölpest Exxon-Valdez in die Firma "Ocean Therapy Solutions" zu investieren. Als Held des legendären Kinoflops "Waterworld" ist Costner dem Thema natürlich irgendwie ganz besonders verpflichtet.

Durch das Kapital des Schauspielers entwickelte das Unternehmen in den vergangenen Jahren eine Zentrifuge, die Meereswasser von Rohöl trennen kann. Nun sollen insgesamt sechs der 24 Millionen Dollar (rund 19 Millionen Euro) teuren Geräte dafür sorgen, dass der Golf von Mexiko vom Öl befreit wird. Sie werden so schnell wie möglich zu den schwimmenden Ölfeldern im Meer gebracht. Denn das Umweltdrama ist längst noch nicht unter Kontrolle: Noch immer strömen täglich mehrere Tonnen Rohöl in das Ökosystem.

"Ich bin sehr glücklich, dass dieser Tag endlich gekommen ist. Es ist zwar traurig, dass diese Katastrophe passiert ist, aber genau dafür wurden unsere Maschinen entwickelt", sagte Costner bei einer Pressekonferenz. Der 55-Jährige gab außerdem an, dass vier seiner größten Maschinen rund 300.000 Liter Wasser pro Tag reinigen. Ob das reicht um die Verschmutzung in den Griff zu bekommen weiß niemand. Und trotzdem ist schon jetzt eines klar: Das Engagement von Kevin Costner ist preisverdächtig.

aze

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