Kesha
© Getty Images Kesha

Kesha Ihr emotionales Statement gegen die "Rape Culture"

Nach dem verlorenen Gerichtsprozess bedankt sich Kesha bei ihren Fans für die Unterstützung und setzt ein wichtiges Statement gegen sexuellen Missbrauch

Im Oktober 2014 reichte Kesha Klage gegen ihren Produzenten ein. Der Vorwurf: sexueller Missbrauch. Erstmals nach dem niederschmetternden Ausgang des ersten Prozesses äußerte sie sich jetzt auf ihre Facebook-Seite.

Überwältigende Unterstützung von Fans und Promis

"Ich kann nicht glauben, dass sich so viele Leute weltweit die Zeit genommen haben, mir Liebe und Rückhalt zu geben. Anderen Entertainern, die bewusst ihre Karriere aufs Spiel gesetzt haben, indem sie mich unterstützen, bin ich für immer dankbar", schrieb die Sängerin.

Ein Zeichen gegen die "Vergewaltigungskultur"

Keshas einziger Wunsch war es, Musik machen zu können - ohne Angst zu haben oder missbraucht zu werden. Sie führe den Prozess nicht, weil es ihr um einen neuen oder besseren Plattenvertrag ginge, sondern um frei zu sein von ihrem Peiniger. Doch das allgemeine Problem sei größer als ihr Fall. "Ich denke an all die jungen Mädchen heutzutage - ich möchte nicht, dass meine Tochter oder eure Tochter oder jede andere Person Angst haben muss, bestraft zu werden, nur weil sie über ihren Missbrauch sprechen."

Sie macht Missbrauchsopfern Mut

Die 28-Jährige fordert alle, denen Ähnliches wie ihr widerfahren ist, dazu auf, das Schweigen zu brechen und sich Hilfe zu suchen.