Katie Holmes, Tom Cruise
© WireImage.com Katie Holmes, Tom Cruise

Katie Holmes + Tom Cruise Es läuft gut - für Katie

Die Karriere dümpelt vor sich hin, der neue Film floppt: Wie kann Tom Cruise den Weg zurück an die Spitze schaffen? Er setzt ganz auf seine Frau. Doch ihre Hilfe gibt es nicht umsonst

Sein Auftritt ist perfekt inszeniert

, wie immer. Tom Cruise winkt enthusiastisch, als er über den 113 Meter langen roten Teppich geht, bleibt immer wieder stehen, gibt zig Autogramme und zeigt sein breites Lachen. Es gilt, bei der Deutschlandpremiere in München Sympathiepunkte zu sammeln. Für seine in den USA desaströs gestartete Actionkomödie "Knight & Day" - und für sich selbst.

Zwei Tage bevor Tom Cruise bei der Deutschland-Premiere von "Knight & Day" Faxen machte, stellte Katie Holmes, 31, in New York ihre Komödie "The Extra Man" vor. Sie zeigte sich dort erstmals mit ihrem neuen mädchenhaften Styling, inklusive lässig fallender Locken.
© WireImage.comBei der Premiere von "The Extra Man" in New York zeigte sich Katie erstmals mit ihrem neuen mädchenhaften Styling, inklusive lässig fallender Locken.

Begleitet wird er von Cameron Diaz. Der eigentliche Co-Star seines Lebens, Ehefrau Katie Holmes, fehlt. Sie muss arbeiten, ist bei den Dreharbeiten für die TV-Serie "The Kennedys" im kanadischen Toronto unabkömmlich. Dabei hätte Cruise sie so gern als Sympathie-Pusher dabeigehabt, positive Publicity für sein aktuelles Werk wäre dringend nötig! Die "New York Times" beispielsweise spottete: "Was dem Film fehlt? Mal sehen: Witz, Leichtigkeit, Originalität, die stimmige Chemie zwischen den Hauptdarstellern. Und noch ein oder zwei weitere Dinge." Am entscheidenden Startwochenende spielte der Film in den USA nur magere 15,5 Millionen Euro ein.

Da muss selbst Tom Cruise, sonst der unermüdliche Strahlemann, die Backen beim Lachen fester anspannen. Wie er zumindest versuchen kann, auch ohne Katie zu punkten, hat er sich genau überlegt: mit überschwänglichen Schmeicheleien. "Ich war im Englischen Garten, habe am Eisbach den Surfern zugeschaut und im Biergarten eine Maß getrunken", erzählt er am Rande der Premiere begeistert. Es sei das "beste Bier überhaupt" gewesen. Und so einen großartigen Biergarten habe er "überhaupt noch nie gesehen", versichert er.

Über den Sinkflug des einstigen Hollywood-Heroes kann diese Charmeoffensive allerdings nicht hinwegtäuschen. Nach dem Historiendrama "Operation Walküre", nicht mehr als ein Achtungserfolg, droht nun ein Flop und damit der endgültige Abstieg aus der ersten Liga. Eine andere Demütigung musste Cruise bereits einstecken. Bei der schwächelnden Endlos-Reihe "Mission Impossible" übernimmt er zwar nun doch die Hauptrolle im vierten Sequel. Das liegt jedoch weniger daran, dass die Produktionsgesellschaft ihm Großes zutraut, als vielmehr an seinem Job als Co-Produzent, sprich: als Geldeintreiber.

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