Katie Holmes Debüt mit Protesten

Gestern fand die Vorpremiere von Katie Holmes' Broadway-Debüt "All My Sons" statt. Vor dem Theater machten Protestanten ihrem Ärger auf Scientology Luft

Nach Katie Holmes' erstem Bühnenauftritt strahlte Tom Cruise, wie man es von ihm gewohnt ist: "Sie war außergewöhnlich", freute sich der Hollywood-Star, der für die Vorpremiere von Katies Broadway-Debüt als moralische Unterstützung anwesend war.

Auch das Publikum im "Gerald Schoenfeld"-Theater jubelte sowohl Katie als auch dem "Mission Impossible"-Darsteller zu. Immer wieder mussten die Veranstalter die Lichter dimmen, um die Furore um Tom ein wenig einzudämmen. Das Stück "All my sons", das aus der Feder von Arthur Miller stammt, begann so auch mit einer Verspätung von zehn Minuten.

Bevor der Vorhang hochging, kam es allerdings zu Protesten. Ungefähr 20 Personen, die ihre Gesichter hinter Masken verbargen und sich der Anti-Scientology-Gruppe "Anonymous" zuordnen, hatten sich vor dem Theater versammelt und riefen "Free Katie" und "Scientology kills". Ein Demonstrant erklärte gegenüber der "New York Daily News": "Wir protestieren nicht gegen Katie. Aber Scientology ist eine Sekte und wenn du einmal Mitglied bist, kannst du sie nicht mehr verlassen."

Unter den Besuchern der Show, die vom 16. Oktober bis zum 11. Januar 2009 in New York laufen soll, war übrigens auch Hollywood-Star Dustin Hoffman.

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