Kate Walsh

Schock-Diagnose für "Grey's Anatomy"-Star

Vor rund zwei Jahren wurde bei Kate Walsh ein Gehirntumor festgestellt. So schlimm war die Diagnose für sie

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 Müdigkeit und starke Kopfschmerzen brachten Kate Walsh dazu einen Arzt aufzusuchen. Nach einer Magnetresonanztomographie stand dann fest: Die Schauspielerin hat einen mehr als fünf Zentimeter großen Gehirntumor. 

Es ist wohl eine der schlimmsten Diagnosen, die ein Mensch bekommen kann. (49, "Grey's Anatomy") erfuhr 2015, dass sie einen Gehirntumor hat, wie sie jetzt in einem Interview mit "Cosmopolitan" verrät.

Kate Walsh: "Grey's Anatomy"-Star hatte einen Gehirntumor

Erst kamen die Symptome. Ihr Pilates-Trainer stellte fest, dass die rechte Seite der Schauspielerin herunterhing. Sie merkte, dass sie im Straßenverkehr mit ihrem Auto nach rechts abdriftete. Sie war unglaublich müde und selbst mehrere Tassen Kaffee halfen nicht. Sie vergaß worüber sie gerade sprach, konnte ihre Sätze nicht mehr beenden. Nach einer Magnetresonanztomographie stand dann fest: Die Schauspielerin hat einen mehr als fünf Zentimeter großen Gehirntumor. Schon drei Tage später lag sie unter dem Messer; der Tumor, ein glücklicherweise gutartiges Meningeom, wurde entfernt.

© Gala

"Eine kleine Zitrone in meinem Kopf"

Als Walsh die Diagnose bekam, "habe ich einfach meinen Körper verlassen. Mein Assistent hat mich dort hingefahren und ich musste ihn holen, damit er Notizen machen konnte, weil ich einfach weg war." Nie habe sie sich vorgestellt, dass sie etwas derartiges haben könnte - das Wort Gehirntumor habe sich quasi nicht in ihrem Sprachgebrauch befunden. Man habe zwar vermutet, dass der Tumor gutartig sei, das konnte aber erst bei der Operation festgestellt werden. Der Tumor "war größer als fünf Zentimeter, eine kleine Zitrone in meinem Kopf, die ziemlich viel Schaden angerichtet hat." Weil Walsh ihre Tiefenwahrnehmung verloren hatte, hatte sie sich kurz vor der Operation sogar ihren kleinen Finger gebrochen.

So ging es ihr vor der Operation

Walsh sei vor ihrer OP zwar in einer Art "Roboter-Modus" gewesen, sie war jedoch froh, dass sich ein großartiger Chirurg um sie gekümmert habe. Der komplette Tumor konnte entfernt werden. Als Arbeitstier sei es ihr zwar schwer gefallen, sie habe sich nach der Operation aber zunächst voll auf ihre Genesung konzentriert. Dafür habe sie nach einer Auszeit von rund neun Monaten umso härter gearbeitet. Das wichtigste, was die Schauspielerin daraus gelernt hat? Wer krank ist oder glaubt, dass etwas nicht stimmt, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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