Julia Jentsch
© CoverMedia Julia Jentsch

Julia Jentsch Lampenfieber kenne ich gut

Die Schauspielerin Julia Jentsch arbeitet für Filme und am Theater. Aufregung ist ihr dabei nicht fremd - alles kein Problem, solange die nicht zu groß wird.

Wenn Julia Jentsch (34) mit Lampenfieber kämpft, hat sie verschiedene Strategien, die ihr dabei helfen, nicht den Kopf zu verlieren.

Die Theater- und Filmdarstellerin ('Sophie Scholl - Die letzten Tage') weiß, was es bedeutet, vor einem großen Live-Publikum zu stehen. Sie kennt die nassen Hände, den trockenen Mund. Aber sie kann dem Leid mit dem Lampenfieber auch etwas Positives abgewinnen: "Es ist einfach nur wichtig, dass dieses Lampenfieber nicht so groß wird, dass es einen hemmt, dass es einen im Spiel behindert", erklärte sie im Interview mit 'Cover Media'. "Aber diese Aufregung, die dann da ist, die gibt auch noch mal einen besonderen Antrieb. Das ist wichtig, denke ich, und gehört dazu."

Dementsprechend lautet das Motto der gebürtigen Berlinerin auch einfach nur: ruhig bleiben. Das zu erreichen, ist das einzige Ritual, das Jentsch vor einem Auftritt oder vor einer wichtigen Szene befolgt. " Wie ich mich auf eine Rolle vorbereite, ist eigentlich sehr unterschiedlich. Was ich immer vorher versuche, ist, ruhig zu werden, damit die Aufregung nicht zu groß wird. Aber wie das dann aussieht: Ob's dann mal spazieren ist oder einfach irgendwelche Atemübungen sind, ist unterschiedlich. Einfach dieses zur Ruhe kommen, zu sich kommen und dann wirklich auf die Figur einstimmen", überlegte Julia Jentsch.