Juan Carlos

Kein Krebs

Der spanische König Juan Carlos ist am Samstag überraschend an der Lunge operiert worden. Nach dem zweieinhalbstündigen Eingriff in Barcelona gaben die Mediziner Entwarnung

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Entwarnung: Spaniens König Juan Carlos ist zum Glück nicht an Lungenkrebs erkrankt, wie zunächst befürchtet. Das bestätigte der Leiter des Ärzteteams, Laureano Molins López-Rodó. Dem 72-jährigen Juan Carlos sei am Samstag (8. Mai) ein Knoten aus dem rechten Lungenflügel entfernt worden.

Königin Sofia besucht ihren Mann Juan Carlos im Krankenhaus.

Königin Sofia besucht ihren Mann Juan Carlos im Krankenhaus.

Spaniens Königspaar

Felipe und Letizia mit ihren Töchtern

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Prinzessin Sofia, Königin Letizia, Prinzessin Leonor und König Felipe grüßen traditionell zu Weihnachten mit einem Familienfoto auf einer unterschriebenen Karte.
17. November 2016   Die königliche Familie ist farblich auf den Herbst eingestimmt. Bei der feierlichen Parlamentseröffnung treten König Felipe und Königin Letizia mit ihre beiden Töchtern Prinzessin Leonor und Prinzessin Sofia auf und absolvieren einen offiziellen Termin.

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Die Verknotung habe sich infolge einer Entzündung gebildet. Es sei ausgeschlossen, dass sie bösartige Zellen enthalte. "Dies ist eine gute Nachricht", betonte der Chirurg. Juan Carlos könne das Krankenhaus voraussichtlich in drei oder vier Tagen verlassen. In zwei Wochen werde er - abgesehen von körperlichen Anstrengungen - seine normalen Aktivitäten wieder aufnehmen können.

Die Nachricht von der Operation des Königs hatte in Spaniern einen gehörigen Schrecken ausgelöst. Der Monarch war bisher immer bei bester Gesundheit gewesen. Dies hatten die Ärzte erst Ende April bei einer Routine-Untersuchung bescheinigt. Wenn der König in der Vergangenheit ärztliche Hilfe benötigte, hatte dies fast immer damit zu tun, dass er sich beim Skifahren, beim Segeln, beim Tennis oder bei anderen sportlichen Aktivitäten verletzt hatte.

Die Ärzte hatten den Knoten in der Lunge des Monarchen bereits vor mehreren Jahren diagnostiziert. Bei dem jüngsten Routinetest sei nun festgestellt worden, dass die Verknotung sich vergrößert habe, berichtete Molins López-Rodó. Der Arzt gilt in Spanien als einer der größten Experten auf dem Gebiet der Lungenheilkunde. Nach seinen Angaben entschlossen die Ärzte sich dazu, das Gewebe zu entfernen und zu untersuchen, weil der König in der Vergangenheit geraucht habe.

Bei dem Knoten handele es sich um ein gutartiges Geschwür, sagte der Mediziner. Im Prinzip sei keine Nachbehandlung nötig. Juan Carlos hatte noch am Vortag der Operation sein normales Arbeitsprogramm absolviert. Er empfing am Freitag im Zarzuela-Palast den US-Vizepräsidenten Joe Biden, der sich zu einem Besuch in Spanien aufhielt.

dpa/rbr

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