Josh Hartnett
© Getty Josh Hartnett

Josh Hartnett Nett, aber hart

Bei Josh Hartnett ist der Name Konzept. Er sieht wirklich ziemlich nett aus, ist aber auch ganz schön hart im Nehmen

Hollywood-Sweetie Josh Hartnett mag auf der Leinwand gern das nette Sensibelchen geben. Tatsächlich aber ist der US-Schauspieler von der ganz harten Sorte. Hartnett ertrug am Set von "30 Days of Night" nicht nur das berüchtigte Pfeiffer’sche Drüsenfieber, ohne sich auch nur einmal krank zu melden. Er macht auch mit Vorliebe seine Stunts selbst. Fragt man den 29-Jährigen nach den Gründen für seinen Todesmut, antwortet dieser nur kernig, Verletzungen gehörten einfach zum Job.

Weichei-Verhalten widersprechen seiner Arbeitsauffassung: "Ich marschiere quasi wie ein Soldat durch den Dreh, weil ich niemanden enttäuschen will", so Hartnett. Es habe Zeiten gegeben, in den er sich bei Filmkämpfen die Knöchel brach. "Einmal ist mir auch ein Blutgefäß im Auge gerissen", fügt Hartnett nicht ohne Stolz hinzu. Aber das sei kein Grund, sich zu ärgern - es gehöre einfach zum Job. Was ein Mann...!