John Travolta
© Getty Images John Travolta

John Travolta Tod durch Anfall

Jetzt ist es bestätigt: John Travoltas Sohn Jett Travolta starb an den Folgen eines Anfalls und nicht aufgrund des dadurch ausgelösten Sturzes. Viele Prominente kondolieren

Über die genaue Todesursache des 16-jährigen Sohns von John Travolta und Kelly Preston wurde zunächst gerätselt. Die Ergebisse der Obduktion wurden nicht veröffentlicht. Jetzt hat Glen Campbell, der stellvertretende Firmenchef des Beerdigungsinstitutes, gegenüber der Nachrichtenagentur AP preisgegeben: Jett Travolta kam durch einen Anfall zu Tode. Dies gehe aus Jetts Totenschein hervor.

Nach ersten Informationen aus Polizeikreisen hieß es zunächst, Jett habe sich im Ferienhaus der Familie auf den Bahamas den Kopf an der Badewanne angeschlagen und dabei tödliche Verletzungen erlitten. Deshalb hatten die Behörden für Montag eine Obduktion angeordnet. Anschließend wurde der Leichnam eingeäschert, wie der Direktor des Beerdigungsinstituts, Keith McSweeney, sagte. Am heutigen Dienstag (6. Januar) wolle Travolta mit seiner Frau Kelly Preston und der achtjährigen Tochter Ella die Bahamas mit Jetts Asche verlassen.

Unterdessen kondolieren viele Prominente bei den Travoltas. So sollen unter anderem Tom Hanks und Tom Cruise zu den ersten Schauspielkollegen gehören, die ihr Mitgefühl zu dem schlimmen Verlust ausgesprochen haben. Wie US-Talklady Oprah Winfrey haben sehr viele Freunde und Bekannte angerufen um Anteil zu nehmen. "Unsere Gedanken und Gebete sind mit John Travolta und seiner Familie", sagte Billy Ray Cyrus, Country-Sänger und Vater von Miley Cyrus, dem Onlinedienst "E! Online".

Regisseur Mike Nichols, der 1998 mit Travolta den Film "Mit aller Macht" drehte, sagte der Onlineausgabe des US-Magazins "People": "John und Kelly sind sehr stark. Und sie haben Ella. Viele Menschen lieben sie und werden auf sie achtgeben. Dennoch werden sie Zeit brauchen, um mit dem tiefen Schmerz umzugehen."

Tim Allen, Co-Star aus dem Travolta-Film "Born to be wild - Saumäßig unterwegs", drückte ebenfalls sein Mitgefühl aus: "Wir wissen wie sehr sie Jett geliebt und verehrt haben. Es ist schwer mit Worten auszudrücken, wie traurig wir waren, als wir von seinem Tod gehört haben."

dvo