John Travolta
© Getty Images John Travolta

John Travolta Rechtsstreit beendet

John Travolta ließ seine Anschuldigungen gegen zwei mutmaßliche Erpresser fallen, die aus dem Tod seines Sohnes Jett hatten Kapital schlagen wollen. Wie der Staatsanwalt mitteilte, wolle die Familie weiteres Leid und Stress vermeiden

Der Prozess um John Travolta ist beendet - der Hollywoodstar hat seine Anschuldigungen gegen zwei mutmaßliche Erpresser auf den Bahamas zurückgezogen. "Die Familie Travolta hat mitgeteilt, dass ihr das Verfahren zu viel Stress und Leid zugefügt hat und sie es deshalb hinter sich lassen will", erklärte Staatsanwalt Neil Braithwaite nach einem Bericht der "New York Daily News".

Travolta und seine Frau Kelly Preston waren nach dem Tod ihres Sohnes Jett im Januar 2009 gerichtlich gegen einen Sanitäter und seine Anwältin Pleasant Bridgewater, eine ehemalige Senatorin der Bahamas, vorgegangen, da diese angeblich versucht hatten, die Familie um 25 Millionen Dollar (circa 19 Millionen Euro) zu erpressen. Falls der Betrag nicht gezahlt werden würde, drohten sie damit, belastendes Material zu Travoltas Mitschuld am Tod seines Sohnes an die Öffentlichkeit zu bringen. Außerdem wollten sie die näheren Umstände zu Jetts Tod veröffentlichen.

Das Verfahren wurde schon im Oktober 2009 unterbrochen, da das Ergebnis der Geschworenenberatung versehentlich zu früh durchgesickert war. Am Montag (6. September) ließ der zuständige Richter die Anschuldigungen gegen die angeblichen Erpresser nun endgültig fallen. Die Angeklagten zeigten sich erleichtert. Sie hatten Travoltas Vorwürfe während des gesamten Prozesses bestritten.

Die Entscheidung von John Travolta, den Prozess platzen zu lassen, fiel vielleicht auch mit Rücksicht auf seine Frau: Die 47-jährige Kelly Preston ist hochschwanger und wird im Herbst dieses Jahres einen Jungen zur Welt bringen.

aze