John Travolta Er sagt gegen Erpresser aus

John Travolta muss vor Gericht gegen die Erpresser aussagen, die mit dem Tod seines Sohnes Jett ein Geschäft machen wollten

John Travolta kommt einfach nicht zur Ruhe. Vier Monate nach dem plötzlichen Tod seines 16-jährigen Sohnes Jett hat John erfahren, dass er vor Gericht dazu aussagen muss.

Jett Travolta war Anfang Januar beim Familienurlaub auf den Bahamas an den Folgen eines schweren Krampfanfalles gestorben. Der Ex-Senator Pleasant Bridgewater und der Krankenwagenfahrer Tarino Lightbourne werden beschuldigt, die Familie Travolta nach Jetts Tod erpresst und umgerechnet rund 20 Millionen Euro gefordert zu haben. Angeblich verfügten sie über ein Handyfoto des sterbenden Teenagers und drohten damit, das Material zu veröffentlichen.

Die bahamaische Staatsanwaltschaft hat nun angekündigt, dass sie John Travolta im Prozess gegen die Erpresser als Hauptzeugen definitiv in den Zeugenstand rufen will. Der Prozess gegen Bridgewater und Lightbourne beginnt am 21. September 2009 und wird voraussichtlich etwa drei Wochen dauern. Die beiden haben auf nicht schuldig plädiert und sind gegen Kaution bis zum Verhandlungsbeginn auf freiem Fuß. Für die Verhandlung muss John Travolta wieder an den Ort zurück, an dem er sein Kind verlor - auf die Bahamas.

jwa