Joe Jackson
© Getty Images Joe Jackson

Joe Jackson Böser Opa gibt auf

Joe Jackson wollte Michaels Kinder Prince, Paris und Blanket angeblich ganz groß rausbringen und damit Geld verdienen. Doch jetzt hat er sich offenbar von seinen ehrgeizigen Plänen verabschiedet

Joseph "Joe" Jackson konnte es förmlich schon in riesigen Leuchtbuchstaben sehen: "The Jackson 3" - Prince Michael I., Paris und Blanket. Zu gern hätte er den Kindern seines verstorbenen Sohnes Michael Jackson den Weg ins Showgeschäft geebnet. Der Jackson-Erfolg reloaded, Geldscheffelmaschine next Generation. Doch aus Joe Jacksons Plänen wird offenbar nichts - der öffentliche Druck ist zu groß.

Noch immer ist die Sorgerechtsfrage für Michaels drei Kinder nicht geklärt; eine für heute (20. Juli) angesetzte Anhörung ist auf den 3. August verschoben worden. Momentan sind die drei bei ihrer Oma Katherine. Eine Dauerlösung? Nicht, so lange Joe involviert ist.

Denn er gilt als rücksichtlos und brutal, soll schon seine Kinder mit körperlichen Züchtigungen zu Höchstleistungen angetrieben haben. "Joe wird beschuldigt, ein gewalttätiger Mensch zu sein. Das macht ihn rasend", so ein Familien-Insider zum US-Magazin "People". Dabei hatte Joe einst selbst im TV zugegeben, seinen Sohn Michael mit dem Gürtel malträtiert zu haben.

So lange Opa Joe also einen Einfluss auf die Kinder haben könnte, stehen die Chancen schlecht, dass sie bei Oma Katherine bleiben können. Auch wenn Joe und Katherine längst getrennt leben. "Joe ist bereit Papiere zu unterzeichnen, die besagen, dass er nicht mit Katherine zusammenlebt und nichts mit der Erziehung von Michaels Kindern zu tun hat", so der Familien-Insider. "Joe wird tun, was immer getan werden muss um sicherzustellen, dass Katherine die Kinder bekommt - auch wenn das bedeutet, dass er den Weg frei machen muss."

Nicht leicht für ihn? "Die Kinder wollen bei mir und Katherine sein", hatte Joe Jackson noch vergangene Woche im US-Fernsehen gesagt. "Es gibt niemanden, der das für sie tun kann, was wir für sie tun können."

Eine gäbe es da vielleicht schon: Debbie Rowe, die leibliche Mutter von Prince Michael I. und Paris. Sie erwägt noch, ob sie das Sorgerecht beantragen soll - oder lieber doch nicht. Angeblich sollen sich ihre Anwälte schon mit Katherines getroffen haben, um nach Lösungen zu suchen. Allerdings scheinen sie bislang noch keine gefunden zu haben. "Katherine will alle wissen lassen, dass sie für die Kinder kämpfen wird", so der Familien-Insider.

Notfalls sogar gegen die eigene Tochter?

Denn auch Michaels Schwester Janet Jackson fährt im Sorgerechtskarussell mit. "Alle drei wollen immer, dass Janet ihnen Gute-Nacht-Geschichten vorliest. Sie fliegen ihr in die Arme, sobald sie ins Haus kommt. Janet hat in den letzten zwei Wochen eine total enge Bindung zu den Kindern entwickelt. Sie ist ihr Fels in der Brandung gewesen. Es ist für alle deutlich sichtbar, dass die Kids bei Janet Trost und Halt suchen", so ein Bekannter dem amerikanischen Magazin "OK!" zufolge.

Als Konsequenz soll Janet angeblich schon gesagt haben: Ich werde sie zu mir nehmen, wenn sie das wollen. Auch der Bekannte weiß: "Janet ist nicht nur bereit, die Kinder großzuzuziehen - sie ist auch die einzige, die weiß, wie sie sie schützen kann."

Vor ihrem ehrgeizigen Opa Joe Jackson - aber hoffentlich auch vor allen anderen Leuten, die an Princes, Paris' und Blankets 40-prozentigen Anteil am Erbe ihres toten Vaters Michael Jackson interessiert sind ...

jwa