Jim Carrey
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Jim Carrey Nicht mehr komisch

Vom Star-Comedian zum schrägen Einzelgänger: Jim Carrey kapselt sich immer mehr ab

Am Morgen zog er Jeans und

ein graues T-Shirt an. Um elf Uhr dreiundzwanzig genehmigte er sich einen Caffè Latte. Und am Abend war er zu einem Dinner eingeladen: Jeder soll es wissen, Twitter sei Dank!

Als Jim Carrey, 48, im April die Trennung von Jenny McCarthy via Kurznachricht um die Welt schickte, machte sich noch niemand Sorgen - heute wird eben getwittert, was das Leben so hergibt. Doch mittlerweile hat es bei Jim beängstigende Ausmaße angenommen. Jede Banalität will er mit anderen teilen. Seine Beziehungen? Die Karriere? Alles plätschert träge vor sich hin - trotzdem zwitschert er fröhlich weiter.

Ist Jim Carrey einsam? Seit dem Aus mit Jenny McCarthy lebt er allein. Eine neue Liebe ist nicht in Sicht. Die einzige Frau, die sein Haus in Los Angeles betritt, ist Tochter Jane, 23. "Sie passt auf ihren Papa auf", erzählt ein Bekannter der Familie. Es besteht wohl die Gefahr, dass der Hollywood-Star erneut in Depressionen verfällt. Viele Freunde hat er nicht - aber mehr als zwei Millionen Anhänger auf Twitter. Denen berichtet Jim stolz über seine zweite große Leidenschaft, die Malerei. Riesige, bunte, abstrakte Werke bringt er auf die Leinwand. Dafür verschanzt er sich mit Pinsel und Farbe in seinem Atelier, natürlich allein. Zwar dreht Jim Carrey gerade einen neuen Film, "Mr. Popper's Penguins". Aber auch in seiner Rolle bleibt er ein Eigenbrötler: Er spielt einen Mann, der sein Apartment mit sechs Pinguinen teilt.

Stefanie Böhm, Mitarbeit: Frank Siering