Jillian Michaels
© Getty Images Jillian Michaels

Jillian Michaels Der Figur zuliebe auf ein Baby verzichten?

Jillian Michaels möchte ihrem Körper keine Schwangerschaft antun, denkt aber über eine Adoption nach

Jillian Michaels, eine aus dem TV bekannte amerikanische Fitnesstrainerin, hat die Wut zahlreicher Frauen auf sich gezogen. In sämtlichen Mama-Blogs wird derzeit über nichts anderes gesprochen als Jillians so von den Medien transportierte Aussage, sie plane Kinder zu adoptieren, da sie nicht wolle, dass eine Schwangerschaft ihre gestählte Superfigur ruiniere.

Es gibt nur ein Problem: Jillian behauptet, diesen Satz so nie gesagt zu haben. Stattdessen habe sie dem Magazin "Women's Health" lediglich erzählt: "Ich werde adoptieren." und "Ich könnte nicht damit umgehen, meinem Körper das (eine Schwangerschaft, die Red.) anzutun."

Die 36-Jährige, die unter anderem durch ihren Auftritt in der US-Show "The Biggest Loser" bekannt wurde, fühlt sich nun ungerecht behandelt und völlig falsch dargestellt. "Ich bin enttäuscht darüber, wie meine Worte in den Medien verdreht wurden. 'Todunglücklich' beschreibt es eigentlich eher." Sie habe nicht beabsichtigt, eine derart kalte Äußerung von sich zu geben. Das Wort "ruinieren" habe nicht einmal in dem Artikel gestanden.

Ob sie es so gemeint hat oder nicht: Eine ihrer Kolleginnen, Star-Trainerin Tracy Anderson, die unter anderem regelmäßig mit Promis wie Gwyneth Paltrow trainiert, findet die Aussage von Jillian Anderson so oder so gefährlich. "Zu klagen eine Schwangerschaft und eine natürliche Geburt seien ungesund für den weiblichen Körper, sendet ein völlig falsches Signal an alle Frauen. Auch wenn ich während meiner Schwangerschaft 27 Kilo zugenommen habe, habe ich mich nie schöner gefühlt", wird Tracy in der "Huffington Post" zitiert. Das macht Frauen, die Angst um ihre Figur haben, Mut. Zwar sei der Weg zurück zur alten Form oftmals langwierig und erfordere Disziplin, aber diese sei in jedem Fall möglich.

Dass Jillian Michaels auf selbst ausgetragene Kinder verzichtet und dennoch über eine Adoption nachdenkt, ist ja ihre private Angelegenheit.

rbr