Jermaine Jackson

Tribute-Konzert abgesagt

Die Pannenserie um das geplante Michael-Jackson-Tribute in Wien hört nicht auf: Jetzt wurde das Konzert abgesagt und soll stattdessen 2010 in London nachgeholt werden

Jermaine Jackson

Jermaine Jackson

Gestern noch hatte so zuverlässig gewirkt, immer wieder hatte er gegen das drohende Desaster angelächelt: Keine Topstars, teure Karten, abgesagte Auftritte - das für den 26. September geplante Tribute-Event in Wien steuerte direkt auf einen Flop zu. Statt Namen wie , "U2" und konnten und sein Organisations-Partner Georg Kindel nur semi-berühmte Stars präsentieren - und die etwas mehr berühmten sagten dann in den letzten beiden Tagen reihenweise ab.

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, Mary J Blige, : Sie alle hatte Jermaine Jackson bei der ersten Pressekonferenz am Dienstag (8. September) als Performer für die Wiener Tribute-Show vor Schloss Schönbrunn angekündigt. Dumm nur, dass die entweder gar nichts davon wussten und keine Zeit hatten, oder nicht ausreisen durften - wie im Fall von Prügel-Rapper Chris Brown. Die Fans waren dementsprechend sauer - viele hatten für bis zu 500 Euro Karten gekauft, ohne vorher zu wissen, wer überhaupt auf der Bühne stehen soll.

Jetzt hat Jermaine die Reissleine gezogen und das Wiener Konzert gecancelt. Als Ersatz soll im Sommer 2010 eine Tribute-Show in London stattfinden, erklärte er bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Wien. Mitveranstalter Georg Kindel räumte ein,was sowieso jeder wusste: Einige Performer hatten abgesagt. Auch die Stadt Wien beendete jetzt die Zusammenarbeit mit den beiden Organisatoren, ursprünglich wollte die Stadtverwaltung 600.000 Euro zu dem Event beisteuern. Man zweifele daran, dass nach den ganzen Absagen die errechnete Wertschöpfung von 35 Millionen Euro erreicht werden könne, hieß es aus Wien.

Ob das Konzert dann ihm Juni 2010 in London wirklich stattfinden kann, darf man ruhig bezweifeln - bisher haben Jermaine Jackson und sein Kollege Georg Kindel jedenfalls kein glückliches Händchen mit dem Organisieren bewiesen.

pfl

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