Jens Lehmann
© Getty Images Jens Lehmann

Jens Lehmann TV-Beichte bei Kerner

Bei Johannes B. Kerner sprach Jens Lehmann über die vermeintliche Pinkelpause im Stadion und verriet, warum er einem Fan die Brille von der Nase riss

In jüngster Zeit geriet Torhüter Jens Lehmann immer wieder in die Schlagzeilen. Am 9. Dezember verschwand der Sportler beim Champions-League-Spiel gegen "Unirea Urziceni" hinter der Bande. Jedoch nicht zur Pinkel-Pause, wie zuvor spekuliert wurde. "Ich trage einen Plastikschutz in der Hose. Da stimmte gar nichts. Danach konnte ich mich wieder richtig bewegen", verriet der 40-Jährige.

Kerner kam auch auf Lehmanns Ausraster beim Spiel gegen Mainz zu sprechen, als der Nationalspieler erst dem gegnerischen Stürmer Bancé auf den Fuß trat und anschließend einem Fan die Brille vom Gesicht riss.

"Ich bin immer noch ich. Das ist kein anderer Mensch da auf dem Platz. Ein Dämon ist es also nicht, viel mehr die Emotionen, all das Adrenalin, die dafür sorgen, dass man Dinge tut, die man gerne rückgängig machen würde", erklärte der Fußballprofi.

"Einem Fan die Brille herunterzureißen, der möglicherweise dadurch sehbehindert ist - schön ist das nicht", merkte der Talkmaster streng an.

"Ich sah keine andere Möglichkeit, ihn zum Schweigen zu bringen. Aber wenn ich aus dem Stadion komme und dann so konfrontiert werde - dafür bin ich nicht geschult", antwortete der Sünder, der kurz danach einräumte, dass ihm die Aktion Leid tue. Die Entschuldigung Jens Lehmanns belohnte Kerners Publikum mit einem warmen Applaus.

jan