Jennifer Lopez
© Wireimage.com Jennifer Lopez

Jennifer Lopez Luxusware

Dass Jennifer Lopez ein Fan von teuren Kleinigkeiten ist, ist bekannt. Aber nun wird sie selbst von ihrer Plattenfirma als Luxusobjekt deklariert

Musik ist eben auch nur Industrie: Ausgaben und Einnahmen müssen sogar in der glitzernden Popwelt in einem gesunden Verhältnis stehen. Dass dieses bei Weltstar Jennifer Lopez gewahrt bleibt, scheint im Moment ausgerechnet deren eigene Plattenfirma zu bezweifeln - die erfolgsverwöhnte Diva soll bei Epic Records in Ungnade gefallen zu sein. Laut msnbc.com ist man bei der Sony-BMG-Tochter nicht erfreut über die schwachen Plattenverkäufe von Miss Lopez' neuem Album. Die Vermarktung der Sängerin hingegen würde ein Vermögen verschlingen. "Sie kostet zu viel und bringt zu wenig ein", so ein Insider. Allein ein Musikvideo für J.Lo koste um die 300.000 Dollar. Ein Luxus, den die Plattenbosse sich in der Regel nur nach hartem Rechnen gönnen.

Am 9. Oktober 2007 war "Brave" als erstes Studioalbum von Jennifer Lopez auf den Markt gekommen. Einen Platz in den Top 10 der US-Billboard-Charts schaffte das Album nicht. In der ersten Woche wurden lediglich 53.000 Exemplare verkauft - für eine Plattenfirma wie Epic ein Supergau. Die, so der zitierte Fachmann, verdiene nämlich nur vier Euro pro CD.