Jennifer Hudson
© Getty Images Jennifer Hudson

Jennifer Hudson Zwei Trauerfeiern

Auf zwei verschiedenen Feierlichkeiten nahmen Freunde und Familie Abschied von Jennifer Hudsons ermordeten Familienmitgliedern

Mit einer öffentlichen Zeremonie haben Angehörige und Freunde am Sonntag in Chicago Abschied von Jennifer Hudsons ermordeten Familienmitgliedern genommen. Die Schauspielerin selbst und ihre Schwester Julia haben nur an der privaten Beerdigung am Montag teilgenommen.

Auf der öffentlichen Trauerfeier erschien unter anderem Carmen Williams, die Lehrerin von Hudsons Neffen Julian King. Sie kam in Begleitung einiger Mitschüler des Siebenjährigen. Die Lehrerin hielt eine kleine Rede und trug Beileidsbekundungen ihrer Schüler vor: "Ich bin traurig, dass er nicht Präsident werden kann", schrieb ein Mitschüler über Julian. Sie selbst fügte hinzu: "Julian war ein Vorbild, ein akademisches Ass und ein bester Freund."

Bei der privaten Beerdigungsfeier am Montag trat die 27-jährige Schauspielerin und Sängerin Hudson Medienberichten zufolge gefasst an den Sarg, berührte die Leiche ihrer Mutter Darnell und gab ihr einen Kuss. Später stand sie lange vor den Särgen ihres Bruders Jason und ihres Neffen Julian. Die drei Mordopfer wurden dann auf einem Friedhof im Heimatviertel der Familie beigesetzt. Insgesamt nahmen rund 200 geladene Gäste an der privaten Feier teil. Während des dreistündigen Gottesdienstes trug die Sängerin Fantasia Barrino den Gospelklassiker "Your Grace and Mercy" vor. Mitten in ihrer Darbietung ging sie auf Jennifer zu, nahm ihre Hände und sang direkt für sie. rbr

Freunde und Familie nehmen Abschied von Jennifer Hudsons ermordeten Angehörigen.
© Getty ImagesFreunde und Familie nehmen Abschied von Jennifer Hudsons ermordeten Angehörigen.