Jennifer Garner
© Wireimage.com Jennifer Garner

Jennifer Garner Verrückter Stalker

Ein Stalker macht Jennifer Garner das Leben schwer. Die Schauspielerin fürchtet nicht nur um ihr Leben: Sie hat auch Angst um Ehemann Ben Affleck, Tochter Violet und das ungeborene, zweite Kind

In der Erfolgsserie "Alias - Die Agentin" gab Jennifer Garner als "Sydney Bristow" eine junge Frau mit Doppelleben als Geheimagentin. Wie jetzt bekannt wurde, könnte die Schauspielerin auch im wirklichen Leben ein "Alias" gebrauchen: Denn bereits seit 2002 wird sie von einem Fan verfolgt.

Jahrelang duldete die Schauspielerin das Verhalten ihres krankhaften Verehrers, doch nun hat sie eine einstweilige Verfügung gegen den Stalker Steven Burky erwirkt. Denn das Verhalten des Mannes wird immer bizarrer. Wie "tmz.com" berichtet, gab Garner vor Gericht an, der 1,86 Meter große Mann habe ihr "Päckchen und Briefe mit wahnhaftem und paranoidem Inhalt" geschickt und sei ihr "quer durch das ganze Land gefolgt". Sie präsentierte als Beweis mehrere Notizzettel und Geburtstagskarten des überdrehten Fans, in denen dieser erklärt, wie sehr er die 36-Jährige liebe. Was als relativ harmlose Schwärmerei 2002 begann, sei mittlerweile "beängstigend": "Ich habe nicht nur Angst um meine eigene Sicherheit, sondern auch um das Wohlbefinden derer, die mir am Herzen liegen, eingeschlossen das meines Ehemanns und meiner Tochter. Außerdem bin ich gerade schwanger und habe Angst um die Sicherheit meines zweiten Kindes."

Nun muss der Stalker mindestens 100 Meter Abstand zu Jennifer Garner, ihrem Ehemann Ben Affleck und ihrer zweijähriger Tochter Violet sowie Garners Angestellten halten. Zudem darf Burkey keine Schusswaffe bei sich tragen oder auch nur besitzen. Aus gutem Grund: Jennifers Aussage zufolge ist Steven Burky inzwischen sogar auf ihrem privaten Grundstück aufgetaucht. Er hätte dabei immer wieder betont, "Gott habe ihm eine Vision geschickt, in der ich auf eine Art und Weise verfolgt werde, die zu meinem Tod führen könnte", erklärte Jennifer Garner ihren Entschluss, eine gerichtliche Verfügung gegen den Stalker zu erwirken.

Auch ihr Leibwächter erklärte Behörden gegenüber die Gefahr, die seiner Meinung nach von Burky ausgehe: "Sein Verhalten ist in einem Maße eskaliert, dass er eine Gefahr für Frau und Herrn Garners Sicherheit darstellt."

Laut "Access Hollywood" betreibt der Stalker einen Internetblog, in dem er behauptet, als Kind sexuell mißbraucht worden zu sein und satanischen Ritualen beigewohnt zu haben. Außerdem habe er Visionen, in denen er Teilnehmer am Mordes an einer "jungen Christin" sei.

gsc/cqu