Jasmin Tabatabai
© Getty Jasmin Tabatabai

Jasmin Tabatabai Prima Synchronstimme

Sie schauspielert, sie musiziert - und spricht mit preisverdächtiger Stimme. Gestern Abend erhielt Jasmin Tabatabai den "Synchron-Oscar" in Berlin

Die Verleihung des "Deutschen Preis für Synchron 2008" hat eine strahlende Siegerin. Jasmin Tabatabai wurde für in der Kategorie "herausragende weibliche Synchronleistung" ausgezeichnet. Der Grund: Sie hauchte der großen Edith Piaf im vielfach ausgezeichneten Film "La Vie en Rose" eine deutschsprachige Stimme ein.

Was die deutsch-iranische Schauspielerin und Musikerin besonders freuen dürfte: Auch ihre Synchronarbeit in dem iranischen Animationsfilm "Persepolis" wurde bei der Auszeichnung berücksichtigt. Wenn Jasmin Tabatabai nicht gerade synchronisiert, ist sie in diesem Jahr auf der Theaterbühne zu sehen. Zusammen mit ihren alten "Bandits"- Bandkolleginnnen Nicolette Krebitz und Katja Riemann wird sie im sommerlichen Berlin im Stück "Drei Schwestern" spielen - und rocken.

Der "Deutsche Preis für Synchron" wurde in insgesamt neun Kategorien verliehen - darunter auch der Preis für die beste Nachwuchsleistung (Valentina Bonalana) und die überzeugendste Seriensynchronisation ("Weeds").

Die Auszeichnung für die "herausragende männliche Synchronleistung" ging an Tobias Meister. Er lieh Forest Whitaker in "Der letzte König von Schottland" seine Stimme. Der Publikumspreis ging an den Sprecher Klaus-Dieter Klebsch, der dem Serien-Lieblingsarzt Hugh Laurie alias "Dr. House" die Stimme leiht.

mlu