Jana Ina Zarrella
© PR Jana Ina Zarrella

Jana Ina Zarrella Gerne ein Weichei

Sympathisch und natürlich kommt die gebürtige Brasilianerin rüber. Und genauso plaudert sie beim Interview mit Gala.de über kleine Pausen vom Ehepartner und ihren Sohn Gabriel

Jana Ina Zarrella ist ein Multitalent: Model, Mutter und jetzt wieder einmal Moderatorin. Ihre Schwangerschaft und die Eröffnung des Restaurants ihres Mannes Giovanni haben bereits Millionen Menschen am Fernseher miterlebt. Und vor allem gesehen, wie sympathisch und natürlich das Paar ist.

Ab dem heutigen Donnerstag (7. Juli) moderiert Jana Ina Zarrella zusammen Giovanni die Pro7-Show "Sommermädchen 2011". Das Paar steht zwar nicht das erste Mal gemeinsam vor einer Kamera, aber mit der gemeinsamen Moderation betreten sie doch Neuland. Im Gala.de-Interview spricht Jana Ina Zarrella über die gemeinsame Arbeit, gibt aber vor allem schöne Einblicke in das Familienleben mit dem zweijährigen Sohn Gabriel.

Wie lief die erste gemeinsame Moderation mit Giovanni?

Wir waren vier Wochen lang am Stück zusammen. Aber es lief alles gut. Denn wir lieben uns nicht nur, wir verbringen auch gerne Zeit miteinander. Deswegen hat es auch gut geklappt. Wir haben kein einziges Mal gestritten. Wahnsinn!

Wie haben Sie das geschafft?

Wir kennen mittlerweile die Signale des anderen, und ich weiß dann, dass er eine Viertel Stunde Pause von mir braucht. Wir waren beide froh, dass wir zusammen waren. In manchen Momenten, in denen man sich unsicher fühlte, war dann der Andere da und konnte unterstützen.

Gab es eine bestimmte Rollenverteilung - Jana Ina, die Verständnisvolle und Giovanni, der Ehrliche?

Wir haben beide immer versucht, den Kandidaten ein gutes Gefühl zu geben. Aber natürlich ist es auch so: Ich bin die Frau, ich bin auch Mutter. Und sobald ein Mädchen traurig war und weinte, bin ich hingegangen wie eine Mutti mit einem Riesenherz. Giovanni ist ein bisschen strenger. Er sagt es sofort, wenn etwas nicht richtig ist. Es ist nicht böse gemeint, aber er bleibt bei seiner Meinung. Aber wenn wir beide Weicheier wären, wärs schlimmer. Lieber bin ich die mit dem weichen Herz und Giovanni ist ein bisschen direkter.

Jana Ina und Giovanni Zarrella moderieren gemeinsam das "Sommermädchen 2011". Am Donnerstag (7. Juli) geht's los.
© PRJana Ina und Giovanni Zarrella moderieren gemeinsam. Und es gab nicht einmal Streit.

Sieht das bei Ihnen in der Ehe ähnlich aus?

Wir haben beide das Sagen zuhause, das ist sehr ausbalanciert. Aber natürlich ist die Ehefrau diejenige, die den Punkt am Ende des Satzes setzt und die Hosen an hat (lacht). Und ich glaube, mein Mann denkt sich auch manchmal wie jeder andere Ehemann auf der Welt: 'Ist mir Wurscht, mach' was du willst bevor du mich nervst.' Aber wir besprechen immer alles, was ansteht, egal, ob es um einen neuen Job geht oder um neue Möbel.

Was beeindruckte Sie am meisten bei den Teilnehmerinnen am "Sommermädchen 2011"?

Die Mädchen waren unglaublich mutig und mit vollem Herz bei der Sache. Sie haben richtig Gas gegeben. Ich hätte nicht die Hälfte der Challenges gemacht, weil ich so ein Angsthase bin. Aber sie haben das durchgezogen - wirklich Hut ab!

Hätten Sie selbst - trotz Angsthase - das Zeug zum "Sommermädchen"?

Meine Karriere hat ja auch mit Wettbewerben begonnen, aber mit Miss-Wahlen. Ich würde zum Beispiel nie Bungee-Jumpen. Im Freizeitpark fahre ich vielleicht mit dem Karussell und das war's. Aber man weiß ja nie. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und wenn ich weiß, dass eine solche Show ein großes Sprungbrett sein kann, würde ich vielleicht meine Angst verlieren.

Woran arbeiten Sie als nächstes?

Ich habe diese Woche noch frei und genieße es total, 24 Stunden am Tag Hausfrau und Mutter zu sein, weil ich wirklich ein bisschen müde bin von der vielen Arbeit. Aber ab nächster Woche geht's dann wieder los, denn da bin ich wieder für "Das Model und der Freak" unterwegs.

In Barcelona musste sich die elf Teilnehmerinnen einigen Challenges stellen. Dem "Sommermädchen 2011" winken ein Auto, 100.000 Euro, ein Reporterjob bei Pro7 und ein Fotoshooting mit der "FHM".
© PRIn Barcelona mussten sich die elf Teilnehmerinnen einigen Challenges stellen. Dem "Sommermädchen 2011" winken ein Auto, 100.000 Euro, ein Reporterjob bei Pro7 und ein Fotoshooting mit der "FHM".

Wie regeln Sie zwischen Ihrer Arbeit das Familienleben?

Wir haben eine Nanny für Gabriel, die uns überall hin begleitet. Sie ist schon ewig bei uns und schon Teil der Familie. Gabriel war von Anfang an dabei, auch in Barcelona. Unsere Freizeit haben wir immer mit ihm verbracht.

Wie war es für Ihren Sohn Gabriel?

Er hat auch Spaß an der Sache und findet es total lustig, ins Hotel zu kommen und zu sehen, dass da ein Bettchen auf ihn im Zimmer wartet. Ab 1. August geht er in den Kindergarten. Da müssen wir das Ganze etwas anders gestalten. Aber das wird auch kein Problem. "Das Model und der Freak" drehen wir in Nordrhein-Westfalen und so kann ich tagsüber wie jede andere Mutter auch arbeiten und abends kümmere ich mich um meinen Sohn.

Parallel zum "Sommermädchen" läuft jetzt auch die Fußballweltmeisterschaft der Frauen. Verfolgen Sie die mit?

Natürlich! Auch, weil Brasilien spielt und ich wie jeder Brasilianer totaler Fußballfanatiker bin. Ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht.

jfa