Jana-Ina Zarrella

"Mein Sohn ist ein Fußball-Freak!"

Die Gala.de-WM-Kolumnistin Jana-Ina Zarrella hat am Rande der "Lascana"-Bikinimodenschau in Hamburg mit uns über Problemzonen, die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft und ihre Familie gesprochen

Jana Ina Zarrella

Auf der Bühne ist sie ein Vollprofi: Als beim Interview mit einem Model am Rande der "Lascana"-Bikini-Fashionshow in Hamburg ein Mikrofon fehlt, lehnt , 37, sich kurzerhand an ihre Gesprächspartnerin - und lässt sie in ihr Headset sprechen. Gut gelaunt plaudert die gebürtige Brasilianerin an der Seite von Moderator anschließend über Bikinis, ihr Heimatland Brasilien und die WM - und macht im Gespräch mit Gala.de gleich weiter damit.

Zusammen mit zwei weiteren Juroren hat Jana Ina Zarrella die Gewinnerin des "Lascana Brazil Queen Contest" gekürt. Zusammen mit anderen Models dürfte Joanna Kunyo (links) dann in Hamburg die neuesten Bikini-Kreationen vorführen.

Zusammen mit zwei weiteren Juroren hat Jana Ina Zarrella die Gewinnerin des "Lascana Brazil Queen Contest" gekürt. Zusammen mit anderen Models dürfte Joanna Kunyo (links) dann in Hamburg die neuesten Bikini-Kreationen vorführen.

Bei der Fashionshow von "Lascana" haben wir gerade die neuen Bikini-Trends gesehen - und mit den Models auch über Problemzonen gesprochen. Sind Sie manchmal auch unzufrieden mit ihrem Körper?

Ich glaube, jede Frau hat dieses Problem. Besonders wenn man in diesen Umkleidekabinen ist, in denen man sich vorne und hinten sieht, das finde ich ganz schrecklich immer. Da sieht man alles, was man nicht sehen will. Das ist kein schöner Moment (lacht).

Sind schöne Dessous für Sie wichtig?

Ich glaube, jede Frau ist eitel genug, auch schöne Dessous tragen zu wollen. Das ist immer ein Teil von einem Outfit. Wenn wir Brasilianer zum Strand gehen, ziehen wir zu einem schönen Bikini auch Schmuck an. Und auch die Flip-Flops, die zum Bikini passen. Genauso ist es auch mit Dessous. Wenn ich mir eins aussuche, muss es zum Rest meiner Kleidung passen. Aber als Model passiert es auch oft, dass man einfach nur hautfarbene Wäsche trägt. Superlangweilig.

Sie begleiten die Fußball-WM auf Gala.de mit ihrer eigenen Kolumne. Wie und wo verfolgen Sie die Spiele?

Wir schauen sie meistens zu Hause an, dann kommen Freunde und die Familie meines Mannes (, Anm. d. Red.) und wir grillen. Und es ist wirklich sehr lustig, ganz besonders wenn Italien spielt, denn die Italiener leiden immer sehr mit. Die schmeißen sich auf den Boden und sind fast am heulen - das ist sehr unterhaltsam. (lacht)

Und ihr Sohn guckt auch mit?

Bikini + Co.

Nasse Nixen

Kaia Gerber muss sich bei ihrem Bikini-Look nicht anstrengen und wählt ein schlichtes weißes Modell. Blickfang sind bei ihr eh die langen Beine, die sie von Supermodelmama Cindy Crawford geerbt hat.
Sila Sahin setzt in Sachen Bademode auf eine Hinguckerfarbe. Ihr lila Bikini sticht zusätzlich durch Glitzerapplikationen hervor.
Im Triangel-Bikini mit rot-weißen Streifen scheint für Topmodel Izabel Goulart die Sonne am Strand von Portugal.
Lena Gercke setzt den Trend der Kordelschnürung auch am Badeanzug um. So ist ihr Einteiler zwar tief dekolletiert, lässt aber nicht zu tief blicken.

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Ja, Gabriel ist mit seinen fünf Jahren schon ein richtiger Fußball-Freak. Er spielt auch selber in einem Verein und geht zweimal die Woche trainieren. Das ist wirklich sehr süß zu sehen. Er kennt sich auch so gut aus, man kann mit ihm reden wie mit einem Erwachsenen. Die WM-Spiele die nicht so spät sind, darf er sich dann natürlich auch mit uns angucken. Deswegen freue ich mich, dass Deutschland beim ersten Spiel schon um 18 Uhr dran ist.

Große WM-Fans: Jana Ina mit ihrem Mann Giovanni.

Große WM-Fans: Jana-Ina mit ihrem Mann Giovanni.

Ihr Sohn ist in Deutschland geboren, sie sind Brasilianerin, ihr Mann Italiener - bei welcher Nation fiebert Gabriel mit?

Er ist tatsächlich für alle drei Nationen. Und er hat auch schon alle drei Trikots bereitgelegt. Total süß. Er freut sich sehr auf alle drei Mannschaften und zieht dann die Trikots immer um. Er hat bei uns in der Familie also die größte Möglichkeit, Weltmeister zu werden.

Will er Profi-Fußballer werden?

Mein Mann hätte jedenfalls nichts dagegen (lacht). Er hat selber Fußball gespielt und liebt den Sport bis heute sehr. Und ich glaube, wenn der Sohn Fußballer werden möchte, wäre das für ihn auf jeden Fall ein kleiner Traum.

Und Sie hätten auch nichts dagegen?

Nein. Wenn Talent da ist, und die Kinder dazu noch Spaß haben, dann sollten sie von den Eltern auch gefördert werden. Wir unterstützen ihn, wo es geht. Und wir kommen immer zu seinen Spielen und feuern ihn an. Ab dem Moment , wo er sagt: "Das ist nicht das, was ich will", hat er auch Zeit, sich für was anderes zu entscheiden.

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