Tschirner Schweiger
© Wireimage.com Tschirner Schweiger

Tschirner + Schweiger Und jetzt Kuss Nummer 18!

Til Schweiger und Nora Tschirner schwärmen in den höchsten Tönen füreinander - und verraten, wie echt sich Erotik vor der Kamera anfühlt

Als er Nora Tschirner das erste Mal sah

- zu Hause, auf DVD, in "Kebab Connection" - wusste Til Schweiger gleich: Diese Frau ist etwas ganz Besonderes. Kurz darauf hatte er ein erstes Treffen arrangiert, und danach stand für beide fest: Wir müssen unbedingt mal was zusammen machen. Einige Monate später schickte er Nora dann das Drehbuch zu "Keinohrhasen" - vom gelungenen Ergebnis ihrer ersten Zusammenarbeit kann man sich ab dieser Woche im Kino überzeugen. Dass die Chemie zwischen den beiden auch im wahren Leben stimmt, war beim Interview im Berliner "Hotel de Rome" unschwer zu erkennen.

Welche Eigenschaften bewundern Sie aneinander?

Nora Tschirner Ich hätte gerne so einen Körperbau wie der Til. (lacht) Auch als Frau.
Til Schweiger ... und ich ihre Brüste! (lacht)
Tschirner Da kommen wir auch schon zum Punkt: Wir sind beide nicht mit unserer jeweiligen Sexualität zufrieden. Nein, im Ernst - ich frage mich tatsächlich, wo Til seine Energie hernimmt. Er strahlt immer eine unglaubliche Ruhe aus, auch wenn seine Kinder am Set sind oder er als Regisseur selbst vor die Kamera muss. Er wird nie unruhig. Ich wäre in manchen Situationen schon total hysterisch. Da müssen irgendwelche Zaubertrankkräfte mit im Spiel sein.

Dann mal ehrlich, Herr Schweiger. Was ist Ihr Geheimnis?

Schweiger Mir macht mein Job einfach wahnsinnigen Spaß. Das ist eine Aneinanderreihung von Glücksgefühlen. Wenn du eine gute Szene schreibst und sie ist am nächsten Morgen immer noch gut, dann ist das ein Glücksgefühl. Wenn ein Schauspieler eine Szene so toll spielt, wie man sich's erträumt hat oder sogar noch besser, dann ist das auch ein Glücksgefühl. Oder wenn ich einen Song finde wie "Apologize" von Timbaland und der ihn mir dann auch noch für die Titelmusik überlässt, dann ist das ein extrem großes Glücksgefühl.

2005 bekam er einen Bambi für seinen Film "Barfuss"
© Wireimage.com2005 bekam Til Schweiger einen Bambi für seinen Film "Barfuß"

Noch mal zu dem, was Sie an Nora bewundern ...

Schweiger Sie ist so eine formidable Schauspielerin. Mal abgesehen davon, dass sie absolut authentisch ist, was nicht viele sind. Man hat bei ihr immer das Gefühl: Das ist ein Mensch und kein Schauspieler - also vergesse ich, dass sie spielt. Ihre Natürlichkeit ist so bezaubernd! Und dazu hat sie auch noch ein großartiges Comedy-Timing und diese unglaubliche Qualität, sodass Frauen sie mögen und Männer. Das ist der Schlüssel zum Starsein. Dann ist sie noch wahnsinnig hübsch. Und sie ist total easy going.
Tschirner Ich hätte da auch noch was. Til hat ja wirklich alles erreicht, was man in Deutschland an Starsein erreichen kann. Er ist unfassbar direkt, total ehrlich und kann es oft gar nicht verstehen, wenn Leute das nicht sind - was ich als sehr angenehm empfinde. Ich habe viele getroffen, die irgendwann abheben. Aber Til ist einfach Mensch geblieben, würde meine Oma sagen. Mich beruhigt das ja, dass man in diesem hohen Alter von 73, das Til ja verheimlicht, noch so sein kann. Ne, Opa?
Schweiger Du hast wohl die Zahlen verwechselt.

Auf Nora Tschirners Fan-Page kursiert folgendes Gerücht: Til Schweiger habe den Film nur gemacht, damit er mit ihr knutschen kann.

Tschirner Ja, Til, da wollte ich Dich eh noch mal was fragen ...
Schweiger Na ja, ungern hab ich sie nicht geküsst.
Tschirner Dito.
Schweiger Ich wiederhole ja eine Einstellung normalerweise nicht so oft. Bei der Kuss-Szene mit Nora habe ich 17 Takes gebraucht, glaube ich (lacht).
Tschirner Alle wollten schon längst nach Hause.

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