Taylor Launter
© WireImage.com Taylor Launter

Taylor Lautner Ein bodenständiger Muskelprotz

Taylor Lautner wurde mit seiner Rolle in der Vampirsaga "Twilight" weltbekannt. Im Interview mit Gala erzählt er, wie hart er dafür trainieren musste und warum es zu Hause am schönsten ist

Sie hätten den Part des Jacob fast verloren, aber Sie haben dafür gekämpft, indem Sie hart trainiert haben. Sind Sie ein tough cookie?

Meine Eltern haben mich in dem Bewusstsein erzogen, nicht zu glauben, dass einem alles in den Schoß fällt... In dieser Branche ist es besonders hart und ich habe mit acht Jahren angefangen. Ich musste schon um vieles kämpfen.

Auch um eine Frau?

Sagen wir mal, um ein Mädchen (lacht). In der Grundschule war es immer so, dass die anderen die beliebtesten Mädchen gekriegt haben. Oder in der fünften Klasse, da wollten fünf Jungs was von einem Mädchen. Und ich? Mich haben sie kaum beachtet. Als ich mit Karate anfing, änderte sich das schlagartig... Plötzlich hatten die anderen Jungs Respekt vor mir und die Mädchen fanden mich interessant. Wahrscheinlich hatte es etwas Erwachsenes, Mädchen wollen ja nicht diese Milchbubis.

Und Sie waren mit 12 in "Die Abenteuer von Sharkboy und Lavagirl" schon ein Superheld.

Hey, ich habe diese Rolle sehr ernst genommen, meine erste Hauptrolle! Ja, ich war ein Superheld (grinst).

Sie haben für die Rolle des Jacob im zweiten "Twilight"-Teil 15 Kilo Muskeln zugelegt. Wie oft haben Sie trainiert?

Das war auch harte Arbeit. Ich hatte zwischen Teil 1+2 ein Jahr Zeit und wusste, dass ich ordentlich zulegen musste. Also bin ich fünfmal die Woche mit einem Personal Trainer ins Gym gegangen und zusätzlich noch gelaufen - und ich musste essen, viel essen. Viel Fleisch, viele Kohlenhydrate, kein Zucker, kein Junk Food. Ich musste alle zwei Stunden was essen, das muss ich heute noch. Das hört sich vielleicht gut an, ist aber die Hölle mit der Zeit. In der heißen Phase haben meine Eltern mir kiloweise Fleisch vorgebraten und ins Studio mitgegeben. Dann saß ich da und habe genau abgewogene Portionen aus kleinen Tupper-Dosen zu mir genommen, selbst im Auto an der Ampel oder im Stau habe ich was gegessen.

Taylor zu Gast in Deutschland: Er wirbt für den dritten Teil der "Twilight"-Saga.
© WireImage.comTaylor zu Gast in Deutschland: Er wirbt für den dritten Teil der "Twilight"-Saga.

Heißt das, Sie haben jetzt auch was zu essen dabei?

Ja, ich habe immer was dabei. Diese leckeren Proteinriegel hier (holt einen aus der Hosentasche und verzieht das Gesicht). Ich kann sie schon nicht mehr sehen... Zu essen, wenn man keinen Hunger hat, ist echt nicht toll.

Wie lange trainieren Sie denn immer so?

Erst habe ich zwei Stunden pro Tag trainiert, aber da habe ich abgenommen, ich war übertrainiert. Jetzt sind es nur so 75 Minuten.

Ist es leichter, die Muskeln zu erhalten, wenn Sie nicht drehen?

Nein, überhaupt nicht. Wenn ich viel unterwegs bin wie jetzt gerade, ist es echt schwer, Zeit fürs Gewichtestemmen zu finden. Manchmal bin ich dann noch nachts im Studio.

Gibt es ein Essen, auf das Sie nicht verzichten können?

Auf Steak. Ich esse fast jeden Tag Steak.

Stört es Sie, wenn die Mädchen Sie wegen Ihres Körpers auch beinahe wie ein Stück Fleisch betrachten?

Ehrlich gesagt: Manchmal schon. Ich versuche mir dann immer zu sagen, dass sie einfach Jacob auf mich projezieren, dass sie gar nicht mich damit meinen, und so ist es ja auch. Ich habe zwar schon immer viel Kampfsport gemacht, aber ich freue mich schon auf den Tag, an dem der letzte Twilightfilm im Kasten ist und ich weniger trainieren kann.

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