Sylvie van der Vaart

"Heute gehe ich alles viel entspannter an"

Am 13. April feiert Sylvie van der Vaart ihren 32. Geburtstag. Im Interview mit Gala sprach sie über ihre neue Lebensfreude, den Freundeskreis in Spanien - und ihren Tanz in den April

Sylvie van der Vaart

Sylvie van der Vaart

Schluss mit dem Versteckspiel!

Mit smartem, luftigem Garçonne-Schnitt statt Wallemähne schlendert dieser Tage durch . "Ich fühle mich endlich wohl mit meinen kurzen Haaren", erklärt sie im Exklusiv-Interview mit Gala. Ein Dreivierteljahr nach der Diagnose Brustkrebs und der darauffolgenden Chemotherapie hat sie ihre Langhaarperücke in den Schrank verbannt. "Vergangene Woche habe ich mich entschieden, sie abzunehmen. Ich fühle mich jetzt erleichtert und glücklich."

Van der Vaart

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Die ganze Familie ist Fan des neuen Looks. Sylvies Mann, Fußballprofi , stylte die Kurzhaarfrisur sogar eigenhändig. "Er findet sie fantastisch. Er sagt, sie sei sexy", so die 31-Jährige. "Und auch mein Sohn Damian freut sich, dass meine wieder gewachsen sind. Er spürt, dass mich das glücklich macht."

Mit ihrem Tanzpartner Christian Bärens gehört Sylvie an der Vaart zu den Favoriten von "Let's Dance".

Sylvie mit ihrem Tanzpartner Christian Bärens: Die beiden sind ab dem 9. April in der neuen Staffel "Let's Dance" bei RTL zu sehen.

Mit der neuen Frisur ist sie jetzt in der RTL-Show "" zu sehen; lediglich beim schwungvollen Walzer wird sie wohl noch mal die langen Haare fliegen lassen. Beim Intensiv-Training mit ihrem Tanzpartner Christian Bärens gab Sylvie in den vergangenen Wochen alles. Sie hat eine Menge aufzuholen ...

Wie kommt es, dass Sie nie einen Tanzkurs gemacht haben?

Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mich mit dem Lernen von Schrittfolgen schwertue. Mir sind ja schon Aerobic-Choreografien zu kompliziert! (lacht)

Kann Ihr Mann tanzen?

Der kann auch keine Standardtänze. Deshalb hat es bei unserer Hochzeit nicht mal für einen langsamen Walzer gereicht. Ein bisschen auf der Tanzfläche hin und her wiegen, ausgiebig küssen, das war's.

Dank des "Let's Dance"-Trainings klappt es bei Ihnen inzwischen aber mit Walzer und Cha-Cha-Cha, oder?

Das will ich doch hoffen. Schließlich trainiere ich momentan fast täglich drei Stunden mit meinem Show-Tanzpartner Christian Bärens. In Sachen Ausdauer kann ich schon locker mit Rafael mithalten. (grinst)

Ihr Mann Rafael stand ihr während der gesamten Krankheit zur Seite.

Rafael stand seiner Frau während ihrer Krankheit zur Seite. Für ihre neue Frisur ist er mitverantwortlich.

Wird Rafael nicht eifersüchtig, wenn Sie mit einem anderen Mann einen erotischen Tango aufs Parkett legen?

Er sieht das ganz locker. Zu Beginn unserer Beziehung arbeitete ich als Schauspielerin - da kam es vor, dass ich meinen Partner küssen musste. Auch das hat mein Mann überlebt.

Seit August 2008 leben Sie in Spanien, Ihr Mann spielt für Real Madrid. Wie gefällt es Ihnen dort?

Es ist traumhaft. Von März bis November findet das Leben draußen statt. Wir drehen morgens eine Runde im Pool und frühstücken dann auf der Terrasse. Außerdem finde ich es toll, dass die Menschen in so kinderlieb sind.

Sprechen Sie inzwischen Spanisch?

Ich leider nicht, Rafael umso besser. Vergangenes Jahr habe ich mit einem Sprachkurs angefangen, aber dann kam meine Krankheit dazwischen. Und alle Freundinnen hier in Spanien, auch die einheimischen, sprechen Englisch. Das nimmt den Druck zu lernen.

Ich will keinen Stress mehr in meinem Leben haben. Ich versuche alles locker zu nehmen. Was kommt, das kommt!

Wegen ihrer Chemotherapie trug Sylvie in den vergangenen Monaten Perücke - damit ist jetzt Schluss!

Wie sieht es bei Ihrem Sohn aus?

Der geht in einen internationalen Kindergarten und spricht fließend Holländisch, Englisch und Deutsch. In Spanisch ist er auch schon recht gut. Damian hat offenbar ein Talent für Sprachen.

Für Sie steht erst mal kein neuer Kurs auf der Agenda?

Mal sehen. Ich will keinen Stress mehr in meinem Leben haben. Ich versuche alles locker zu nehmen. Was kommt, das kommt!

Lautet so Ihr neues Lebensmotto?

Auf jeden Fall gehe ich heute alles viel entspannter an.

Als Ihr Mann beim HSV gespielt hat, haben Sie einige Jahre in Deutschland gelebt. Vermissen Sie diese Zeit?

Ich liebe Hamburg, und ein kleiner Teil von mir ist dort geblieben. Ich treffe mich dort noch regelmäßig mit Freundinnen. Und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, mit meiner Familie mal zurückzukehren.

Alexander Nebe

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