Sandy Mölling

"Jaden ist die Liebe meines Lebens"

No Angel Sandy Mölling sprach mit Gala.de über ihre neue Show, Söhnchen Jaden und verriet, wie sie nach der Geburt so schnell wieder fit wurde

Sandy Mölling

Sandy Mölling

Was hat Dich an "Just The Best - Der große Musiktest" gereizt?
Es hat mich sehr daran gereizt, dass es sich rund um die Musik dreht, dass nette prominente Gäste dabei sind und man wirklich ganz viel erfährt und tolle Musik-Acts dabei sind. Ich fand das Konzept schön und bin froh, Teil der Sendung zu sein.

Hast Du denn manchmal noch Lampenfieber, wenn Du auf die Bühne gehst?
Ja, schon, auf jeden Fall. Wir haben vier Sendungen gedreht und bei der ersten war es schon sehr kribbelig. Lampenfieber habe ich bei jeder Sendung, aber es wird mit der Zeit etwas besser. Und ich hatte ja den Florian an meiner Seite.

Bei "Just the best  - Der große Musiktest" (8. August, 20.15 Uhr, RTL II)  testen Sandy Mölling und Florian Schroeder die Promis

Bei "Just the best - Der große Musiktest" (8. August, 20.15 Uhr, RTL II) testen Sandy Mölling und Florian Schroeder die Promis.

Was machst Du in solchen Fällen? Hast Du ein Geheimrezept?
Augen zu und durch (lacht). Und dann gibt sich das auch, wenn man merkt, dass das Publikum und die Kandidaten nett sind. Dann ist es gar kein Problem mehr, dann legt sich das nach zwei Minuten.

Du hast ja momentan viel um die Ohren, Deine Solo-Karriere, die Arbeit mit den No Angels und Dein Sohn Jaden - wie bekommst Du das alles unter einen Hut?
Ach, das lässt sich zum Glück noch ganz gut vereinbaren. Ich bin trotzdem noch genug zuhause. Mein Kleiner hat mich sehr oft für sich. Ich schreibe immer dann, wenn die Zeit dazu da ist und wenn ich Ideen habe. Wenn ich unterwegs bin, ist er bei meiner Mama, also in gewohnter Umgebung.

Wer unterstützt Dich denn außer Deiner Mutter noch in der Betreuung des Kleinen?
Die Mutter meiner besten Freundin und die Mutter seiner Halbschwester, mit der ich mich sehr gut verstehe. Das finde ich auch für Jaden sehr schön, dass er dann Zeit mit seiner Halbschwester verbringen kann.

Und inwieweit ist der Papa von Jaden da miteingebunden?
Der kommt immer dann, wenn es ihm möglich ist, mal vorbei. Er hat generell auch viel zu tun, daher ist das ein bisschen schwieriger.

Hast Du Dich auch mal nach einer Krippe oder Tagesmutter umgesehen oder ist das in Deiner Situation überhaupt gar nicht nötig?
Das ist in der Tat momentan nicht nötig und ich möchte es auch gar nicht, solange es auch anders geht. Solange es mit meiner Familie und Leuten, die mir vertraut sind, gut funktioniert, möchte ich das ganz gerne so beibehalten wie es jetzt ist. Natürlich möchte ich ihn auch in den Kindergarten schicken, damit er auch andere Kinder kennenlernt. Ich denke, wenn er so zwei Jahre alt ist. Aber momentan finde ich es noch etwas zu früh dafür.

Inwieweit unterscheidet sich das Mutterdasein von dem, wie Du es Dir vorgestellt hast?
Ich hab es mir vor allem nicht alleinerziehend vorgestellt. Das war nicht der Wunsch und nicht der Plan. Jaden war ein Wunschkind, auf das wir uns beide gefreut haben. Von daher ist das Ganze etwas in die Hose gegangen. Trotzdem genieße ich es total Mama zu sein, weil er mir so viel Liebe schenkt. Jaden ist die größte Liebe meines Lebens. Natürlich gibt es da immer Dinge, auf die man nicht vorbereitet ist, aber generell meistere ich das gut. Wir kommen auch ganz toll zu zweit zurecht.

Hast Du als alleinerziehende Mama denn eigentlich Zeit Dich neu zu verlieben?
Ja, ich bin neu verliebt. Mein Freund wohnt in Amerika und wir sehen uns daher nicht so oft. Wir tingeln viel hin- und her, aber es funktioniert.

Kannst Du Dir denn noch mehr Kinder vorstellen?
Ja, klar, ich liebe Kinder. Aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Jetzt reicht erstmal ein Kind und ich hab ja auch karrieretechnisch noch ein paar Dinge vor. Mit einem ganz kleinen Baby wäre ich dann aber erstmal wieder raus. Und wenn ich mehrere Kinder habe, dann möchte ich denen natürlich auch gerecht werden können. Also, alles zu seiner Zeit und ich bin ja auch noch relativ jung. Außerdem muss dann ja auch der richtige Partner da sein. Ich hoffe aber, dass mein jetziger Freund das ist.

In Vorfreude auf das Baby: Sandy Mölling und die anderen No Angels im Februar 2009.

In Vorfreude auf das Baby: Sandy Mölling und die anderen No Angels im Februar 2009.

Konzentriert: Sandy Mölling bei einem No-Angels-Konzert im mai 2010.

Konzentriert: Sandy Mölling bei einem No-Angels-Konzert im Mai 2010.

Wie hast Du es nach der Geburt von Jaden geschafft, wieder so schnell in Form zu kommen?
Viel gearbeitet. (lacht) Ich habe aber am Anfang auch gestillt, die ersten vier Monate voll. Das heißt, ich hatte den Kleinen immer mit. Und da war dann auch ein Babysitter dabei, damit ich arbeiten konnte. Wenn dann Pausen waren, habe ich mich immer um das Kind gekümmert. Das heißt, ich kam sehr wenig zum essen, sehr wenig zum schlafen. Das ist nicht unbedingt die gesündeste Art abzunehmen, aber es ging dann ratzfatz und die 12 Kilo, die ich zugenommen hatte, waren weg. Ein bisschen Sport hab ich dann gemacht, wenn ich mal Zeit hatte, aber nicht richtig viel. Jetzt mache ich wieder viel intensiver Sport und fühle mich auch viel fitter.

Topfit und in Form: Sandy Mölling nur wenige Monate nach der Geburt von Jaden.

Topfit und in Form: Sandy Mölling nur wenige Monate nach der Geburt von Jaden.

Was machst du jetzt für Deine Figur?
Jetzt halte ich mich mit ganz viel Sport fit, ich mache gern Kickboxen, gehe aber nicht ins Fitness-Studio, sondern habe ganz viele DVDs und Hanteln zuhause. Da ist auch viel Abwechslung angesagt, von Cardio über Kickboxen bis zu Pilates und Yoga ist alles dabei. Das kann ich dann immer machen, wenn der Kleine schläft.

Woran arbeitest Du noch momentan?
Wir gehen im November und Dezember wieder auf Tour. Schauspieltechnisch stehen noch ein paar kleine Projekte an, über die ich aber noch nicht konkret sprechen darf. Darauf versuche ich mich momentan so gut wie es geht vorzubereiten. Denn ich mache keine halben Sachen.

Ihr seid ja nur noch zu dritt bei den No Angels. War das erstmal schwierig für Euch? Ja klar, das war ja knapp vor der Tour, als Nadja krank geschrieben wurde. Da musste alles umgestellt werden. Wir haben auf den letzten Drücker noch einen Background-Sänger angeheuert, der ein paar Parts übernehmen konnte. Aber die Hauptstimmen und -parts in den Songs mussten noch aufgeteilt werden. Wir hatten auch richtig kalte Füße, als wir dann auf Tour gegangen sind, haben aber von allen Lob bekommen.

Habt Ihr jemals in Erwägung gezogen, jemanden mit in die Band zu holen, wie das auch gerade bei Queensberry der Fall war?
Nein, nicht wirklich. Wir kennen uns so gut. Das Ganze ist ja auch eine Vertrauenssache. Das kann man vielleicht machen, wenn man noch nicht so lange zusammen ist.

Würdest Du wieder an einer Castingshow teilnehmen?
Ja, ich finde es nach wie vor eine tolle Sache. Heute ist vieles in diesen Shows übertrieben, weil die Kandidaten immer mit etwas Unerwartetem konfrontiert werden müssen, damit es in der Show spannender wird. Das war bei uns zum Glück noch nicht so. Daher bin ich dankbar, dass ich in der ersten Castingshow dabei war und das alles noch Neuland war. Für uns und auch das Publikum. Wenn man die Liebe zur Musik und keinen anderen Weg hat, sich zu präsentieren, dann finde ich so eine Show nach wie vor toll.

Was hast Du heute noch vor? Steht noch was Spannendes auf dem Plan?
Mein Sohn steht noch auf dem Plan. (lacht) Aber das ist ja auch sehr spannend.

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