Sandy Meyer ­Wölden
© Getty Images Sandy Meyer ­Wölden

Sandy Meyer-Wölden Karriere-Booster Boris

Durch ihren Ex wurde die wenig bekannte Sandy Meyer-Wölden zum begehrten Model. Stört sie das eigentlich?

Seit vielen Jahren

arbeitet Alessandra Meyer-Wölden als Model, fast genauso lange entwirft sie Schmuck. Beides zwar erfolgreich, aber bis vor wenigen Monaten eher im Schatten des Rampenlichts. Bis Boris Becker kam, die Blondine erst fragte, ob sie ihn heiraten wolle - und es sich dann doch kurzfristig anders überlegte. Seitdem kämpft Sandy, 25, mit dem Ex-Faktor. Besser gesagt: Nach ein wenig öffentlicher Anfangs-Häme profitiert sie von ihm. Ihre Tagesgage als Model soll inzwischen fünfstellig sein - wofür sie zur Not auch Schoko-Kleider und andere wunderliche Entwürfe präsentiert. Sie führt Verhandlungen über eigene TV-Sendungen, fliegt für "RTL" zur "Oscar"-Verleihung und ist auf einmal: ein Star.

Die Zeichen stehem auf Sieg. Für Sandy läuft es hervorragend. Zumindest im Job
© Getty ImagesDie Zeichen stehem auf Sieg. Für Sandy läuft es hervorragend. Zumindest im Job

Der Preis dafür ist, dass sie überall und ständig auf Herrn Becker angesprochen wird - noch. Denn mindestens so groß wie die Aufregung um ihre geplatzte Verlobung ist Sandys Ehrgeiz. Dabei hätte sie es, von Haus aus vermögend, gar nicht nötig, das heiße Eisen namens Popularität zu schmieden. Aber da ist ein Traum: Sie will eine eigene Modemarke und den ganz großen Erfolg. Und wenn es weiter so gut läuft für sie, könnte man tatsächlich irgendwann vergessen, dass sie einmal mit diesem sehr berühmten Mann liiert war. Wie war noch gleich sein Name?

Wenn man Sie nach Ihrem Beruf fragt - was sagen Sie?

Wenn ich mich entscheiden muss: Designerin. Ich würde das auch nicht auf Schmuck limitieren. Mein Traum ist es, ein eigenes Modelabel zu haben.

Ihre Performances in den vergangenen Wochen waren eher bunt gemischt - von einer Laptop-Präsentation in Kitzbühel bis hin zum Auftritt im Schoko-Kleid in Köln. Wonach suchen Sie Ihre Jobs aus?

Zunächst einmal muss es eine seriöse Sache sein und natürlich auch imagemäßig zu mir passen. Außerdem muss es sich um Firmen, Marken oder Sachen handeln, von denen ich persönlich überzeugt bin.

Sie haben sich kürzlich leichtbekleidet für das Männermagazin "Maxim" ablichten lassen. Gibt es für Sie eine Schamgrenze?

Ich sage grundsätzlich niemals nie, aber im Moment würden Nacktfotos für mich überhaupt nicht in Frage kommen.

Ob im Badeanzug oder im Schoko-Kleid - Sandy macht derzeit alles mit
© Getty ImagesOb im Badeanzug oder im Schoko-Kleid - Sandy ist derzeit heiß begehrt

Und wenn der "Playboy" anruft, gibt es eine Absage?

Der "Playboy" hat schon angerufen, aber ich habe abgelehnt.

Man hatte den Eindruck, dass Sie sich bei Ihrem Auftritt in Kitzbühel in Lederhosen deutlich wohler gefühlt haben als im Paillettenkleid ...

Da haben Sie aber gut aufgepasst. Model ist grundsätzlich erst einmal ein Job, man wird gebucht, da geht es nicht um meinen persönlichen Style. Wenn da mal Sachen dabei sind, die einem nicht so gefallen, muss man Profi sein und das hinnehmen.

Hätten Sie sich vor einem Jahr vorstellen können, dass Sie heute so prominent sind?

Darüber habe ich ehrlich gesagt gar nicht nachgedacht. Ich möchte über das Thema Boris Becker eigentlich nichts mehr sagen, weil es für mich abgehakt ist. Mir war aber klar, dass sich mein Leben ändern würde, wenn ich mit einem in Deutschland so bekannten Mann zusammen bin. Deshalb war es mir auch wichtig, möglichst lange mit ihm zusammen zu sein, bevor es bekannt wird. Mir war klar, dass der Druck von außen enorm sein würde. Dass sich die Öffentlichkeit aber jetzt so extrem für mich interessiert, überrascht mich - im positiven Sinne.

Bei allem vergangenen Ärger ist doch wenigstens das ein schöner Nebeneffekt.

Das stimmt. Ich arbeite einfach gern - und nun habe ich das Glück, mich beruflich genauso ausleben zu können, wie ich es wirklich möchte. Dafür bin ich sehr dankbar.