Ruth Moschner: Ruth Moschner und die Sportler in "Ewige Helden"
© VOX / Simon Hecht Ruth Moschner und die Sportler in "Ewige Helden"

Ruth Moschner Interview zu "Ewige Helden"

In der neuen Sportler-Doku "Ewige Helden" will Moderatorin Ruth Moschner wissen, wer von den Ausnahmesportlern der Beste ist. Im Gala-Interview gibt es mehr zu erfahren

Eigentlich ist ihre Karriere bereits vorbei. Ob Weitspringer, Boxer oder Triathlet - diese Sportler haben deutsche Geschichte geschrieben, doch können Sie sich vielleicht doch noch mal mit ihren Kollegen messen? Dieser Frage geht Ruth Moschner in der neuen Sportler-Doki "Ewige Helden" nach, die ab heute in acht Folgen immer dienstags um 20:15 Uhr läuft. Die Moderatorin lässt zehn Ausnahmesportler noch einmal gegeneinander antreten, um herauszufinden, wer von ihnen wirklich der Beste ist. Außerdem lernt sie diese von eine ganz anderen Seite kennen, die bisher auch dem Zuschauer verborgen blieb. Mit dabei sind Faris Al-Sultan (Triathlon), Markus Beyer (Boxen), Frank Busemann (Zehnkampf), Uschi Disl (Biathlon), Heike Drechsler (Weitsprung), Danny Ecker (Stabhochsprung), Thomas Häßler (Fußball), Lars Riedel (Diskuswurf), Britta Steffen (Schwimmen) und Nicola Thost (Snowboard). Mit Gala sprach Ruth im Vorfeld nicht nur über den Begriff des Helden, sondern auch über ihre sportliche Seite.

Was genau ist für Sie ein Held?

Wenn ein Mensch es schafft, in einer Ausnahmesituation über sich hinauszuwachsen, dann wird aus ihm ein Held. Das kann jemand sein, der spontan eingreift und ein Kind vor dem Ertrinken rettet, oder jemand, der sich außergewöhnlich für Notleidende einsetzt, ohne dabei an sich selbst zu denken oder eben ein Sportler, der im richtigen Moment alle Kräfte mobilisiert und über sich selbst hinauswächst.

Wer ist für Sie ein Held? Aus den Medien? Im privaten Kreis?

Gänsehautmomente bekomme ich, wenn ich von Menschen erfahre, die sich ohne viel Aufhebens für andere einsetzen. Bernd Siggelkow zum Beispiel oder aber auch Viola Klein und Michaela Gornickel, die seit Jahren die Hope Kapstadt Stiftung von Dresden aus betreuen, rühren mich immer sehr. Soviel Energie für die gute Sache, das ist heldinnenhaft!!

Ruth Moschner: Ruth Moschner und ihre Helden
© VOX / Simon HechtRuth Moschner und ihre Helden

In welchen Situationen sind Sie selbst manchmal eine Heldin?

Das möchte ich, ehrlich gesagt, nicht selbst beurteilen müssen. :-)

Mit welcher Sportart, die von den teilnehmenden Sportlern ausgeübt werden/wurden, können Sie sich am besten anfreunden?

Die Sportarten bei "Ewige Helden" könnte eigentlich fast jeder machen. Das ist ja genau der Clou. Schließlich treten bei uns die unterschiedlichsten Sportler gegeneinander an. Ich war als Kind im Wandsitzen super. Das konnte ich über 15 Minuten lang. Heute natürlich unvorstellbar. :-) Ich fand aber auch den ersten Wettkampf auf der Wippe toll. Balancieren gefällt mir. Das kann man ja auch gut im Alltag brauchen. Beim Shopping oder aber auch in den Medien. :-)

Gesucht wird der vielseitigste Sportler. Wie sportlich sind Sie und wie vielseitig sind Sie in Bezug auf Sport?

Durch mein Ballettstipendium in meiner Kindheit bin ich grundsätzlich schon sportlich und kann mir ein Leben ohne Bewegung nicht vorstellen. Laufen, Pilates, Hula Hoop, Trampolin... Gerne auch mal Schlittschuhlaufen, Paddeln, Wandern... um Stress abzubauen, die Birne abzuschalten, sich gut fühlen. Einfach herrlich! Allerdings war ich diesmal definitiv die Unsportlichste vor der Kamera. Aber es hat Spaß gemacht, die knackigen Körper der Athleten beim Wettkampf zu bewundern. Wo die überall Muskeln hatten! Unerreichbar für unsereins natürlich. Ist aber ok, schließlich bin ich ja keine Leistungssportlerin.