Robert Pattinson
© Getty Images Robert Pattinson

Robert Pattinson "Ich wirke cool? Das ist alles nur Fassade"

Wie es wirklich im Leben von "Twilight"-Star Robert Pattinson aussieht, verrät der Beau im Exklusiv-Interview mit Gala

Ganze vier Mal

soll er am vergangenen Samstag in München das Hotel gewechselt haben, schließlich galt es, 18.000 Fans zu verwirren, die auf der Jagd nach ihm waren: Einmal Robert Pattinson, das Objekt ihrer Begierde, hautnah und ganz aus der Nähe erleben! Gala hatte das Vergnügen und traf den 23-Jährigen zum Exklusiv-Interview im "George" an der Sophienstraße. Als er die Suite betritt, grüßt er mit festem Händedruck. Lässig sieht er aus, in schwarzer Jeans, verwaschenem T-Shirt und mit verwegenem Dreitagebart. Etwas erschöpft vielleicht, die dreiwöchige "New Moon"-Promotion-Tour rund um die Welt hat ihre Spuren hinterlassen. Als plötzlich sein Magen zu knurren beginnt, quittiert sexy Rob das mit einem entwaffnenden Lachen und entschuldigt sich, er habe einfach zu wenig Zeit gehabt, um ausreichend zu essen. Und schon ist es passiert: Man ist "robsessed" ...

Wissen Sie eigentlich, in welcher Stadt Sie gerade sind?

(lacht) In München, oder? Gestern morgen bin ich allerdings aufgewacht und wusste tatsächlich nicht mehr, dass ich in Madrid war. Ein komisches Gefühl.

Sie verbringen sehr viel Zeit in Hotels. Gibt es etwas, ohne das Sie nicht reisen? Einen Talisman?

Das soll jetzt nicht wichtigtuerisch klingen, aber ich mag es, meine Gitarre überall mitzunehmen. Und eine Mütze. Ich kann im Flugzeug nicht schlafen, wenn ich das Gefühl habe, Menschen starren mich an, während ich wegdämmere. Also ziehe ich mir meine Mütze ganz tief ins Gesicht, und dann geht es.

Der Vampir Edward Cullen, den Sie nach "Twilight" erneut in "New Moon" spielen, ist extrem stark, kann Gedanken lesen und wird einfach nicht älter. Welche dieser Eigenschaften hätten Sie gern für sich persönlich?

Ich will ganz sicher nicht wissen, was andere Leute von mir denken. (lacht) Und für immer ein Teenager sein ist auch nicht mein Ding. Also würde ich mich für das dritte entscheiden: ungeahnte Kräfte haben. Aber dann würden mich wahrscheinlich alle Leute ständig um Hilfe bitten. Nein, ich fühle mich ziemlich gut als Normalsterblicher.

Wenn Sie sich in jemand anderes verwandeln könnten - als was säßen Sie jetzt vor mir?

Ich glaube als Hund. Der Lifestyle eines Hundes hat mich schon immer fasziniert: rumsitzen, schlafen, Streicheleinheiten bekommen, essen und ab uns zu mal spazierengehen. Ist doch toll! Zwischen mir und Hunden gibt es eine tiefe Verbundenheit.

Sie werden mit Filmgrößen wie James Dean, Hugh Grant und Jude Law verglichen. Wer gefällt Ihnen am besten?

James Dean natürlich, der spielt einfach in einer anderen Liga. Seltsamerweise fühle ich mich unwohl, wenn ich mit britischen Schauspielern verglichen werde. Ich weiß nicht genau warum, aber es ist so.

Würde es Sie reizen, James Dean zu spielen?

Natürlich, aber ich weiß nicht, ob ich das könnte. Ich finde, James Franco hat das in "James Dean" ziemlich gut gemacht.

Sie sind mittlerweile viel in Amerika, reisen rund um die Welt. Vermissen Sie London?

Ja, dort hatte ich die beste Zeit meines Lebens. Ich hatte nur eine winzige Wohnung in Soho, aber es waren immer Freunde da. Meistens haben fünf oder sechs Leute bei mir übernachtet. Das fühlte sich so wunderbar unkonventionell an. Das war das Leben, das ich mir immer für mich vorgestellt habe. Ein bisschen verrückt, aber angemessen für einen jungen Schauspieler. Wir haben nachts auf dem Dach Musik gemacht. Viele meiner Freunde sind Künstler und haben in meinem Apartment gearbeitet. Es wurden Bilder gemalt, irgendwo klapperte immer eine Tastatur, lief Musik.

Mittlerweile könnten Sie sich nicht nur in London eine Villa leisten: "Twilight" war ein gigantischer Erfolg, für "New Moon" sollen Sie rund acht Millionen Euro Gage bekommen haben. Welchen Luxus haben Sie sich geleistet?

Ich bin eigentlich ziemlich genügsam, aber ich habe mir nach "Twilight" in Vancouver eine richtig fette elektrische Gitarre von 1951 gekauft. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich wirklich dekadent gefühlt habe. Ansonsten brauche ich keinen Luxus. Schauen Sie mich an - ich trage fast jeden Tag die gleichen Klamotten.

Robert Pattinson in München:

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