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Robert Pattinson

"Ich wirke cool? Das ist alles nur Fassade"

Wie es wirklich im Leben von "Twilight"-Star Robert Pattinson aussieht, verrät der Beau im Exklusiv-Interview mit Gala

Robert Pattinson

Ganze vier Mal

soll er am vergangenen Samstag in München das Hotel gewechselt haben, schließlich galt es, 18.000 Fans zu verwirren, die auf der Jagd nach ihm waren: Einmal , das Objekt ihrer Begierde, hautnah und ganz aus der Nähe erleben! Gala hatte das Vergnügen und traf den 23-Jährigen zum Exklusiv-Interview im "George" an der Sophienstraße. Als er die Suite betritt, grüßt er mit festem Händedruck. Lässig sieht er aus, in schwarzer Jeans, verwaschenem T-Shirt und mit verwegenem Dreitagebart. Etwas erschöpft vielleicht, die dreiwöchige "New Moon"-Promotion-Tour rund um die Welt hat ihre Spuren hinterlassen. Als plötzlich sein Magen zu knurren beginnt, quittiert sexy Rob das mit einem entwaffnenden Lachen und entschuldigt sich, er habe einfach zu wenig Zeit gehabt, um ausreichend zu essen. Und schon ist es passiert: Man ist "robsessed" ...

Twilight - New Moon

Die Vampirsaga geht weiter

20. November 2009: Robert Pattinson sieht etwas müde aus.
20. November 2009: Kristen Stewart vor dem Einlass ihr giftgrünes Kleid.
20. November 2009: Innen zieht sie dann doch lieber wieder ihren Mantel über.
20. November 2009: Taylor Lautner darf bei einer "New Moon"-Feier natürlich nicht fehlen.

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Wissen Sie eigentlich, in welcher Stadt Sie gerade sind?

(lacht) In München, oder? Gestern morgen bin ich allerdings aufgewacht und wusste tatsächlich nicht mehr, dass ich in Madrid war. Ein komisches Gefühl.

Sie verbringen sehr viel Zeit in Hotels. Gibt es etwas, ohne das Sie nicht reisen? Einen Talisman?

Das soll jetzt nicht wichtigtuerisch klingen, aber ich mag es, meine Gitarre überall mitzunehmen. Und eine Mütze. Ich kann im Flugzeug nicht schlafen, wenn ich das Gefühl habe, Menschen starren mich an, während ich wegdämmere. Also ziehe ich mir meine Mütze ganz tief ins Gesicht, und dann geht es.

Der Vampir Edward Cullen, den Sie nach "Twilight" erneut in "New Moon" spielen, ist extrem stark, kann Gedanken lesen und wird einfach nicht älter. Welche dieser Eigenschaften hätten Sie gern für sich persönlich?

Ich will ganz sicher nicht wissen, was andere Leute von mir denken. (lacht) Und für immer ein Teenager sein ist auch nicht mein Ding. Also würde ich mich für das dritte entscheiden: ungeahnte Kräfte haben. Aber dann würden mich wahrscheinlich alle Leute ständig um Hilfe bitten. Nein, ich fühle mich ziemlich gut als Normalsterblicher.

Wenn Sie sich in jemand anderes verwandeln könnten - als was säßen Sie jetzt vor mir?

Ich glaube als Hund. Der Lifestyle eines Hundes hat mich schon immer fasziniert: rumsitzen, schlafen, Streicheleinheiten bekommen, essen und ab uns zu mal spazierengehen. Ist doch toll! Zwischen mir und Hunden gibt es eine tiefe Verbundenheit.

Sie werden mit Filmgrößen wie James Dean, Hugh Grant und Jude Law verglichen. Wer gefällt Ihnen am besten?

natürlich, der spielt einfach in einer anderen Liga. Seltsamerweise fühle ich mich unwohl, wenn ich mit britischen Schauspielern verglichen werde. Ich weiß nicht genau warum, aber es ist so.

Würde es Sie reizen, James Dean zu spielen?

Natürlich, aber ich weiß nicht, ob ich das könnte. Ich finde, hat das in "James Dean" ziemlich gut gemacht.

Sie sind mittlerweile viel in Amerika, reisen rund um die Welt. Vermissen Sie London?

Ja, dort hatte ich die beste Zeit meines Lebens. Ich hatte nur eine winzige Wohnung in Soho, aber es waren immer Freunde da. Meistens haben fünf oder sechs Leute bei mir übernachtet. Das fühlte sich so wunderbar unkonventionell an. Das war das Leben, das ich mir immer für mich vorgestellt habe. Ein bisschen verrückt, aber angemessen für einen jungen Schauspieler. Wir haben nachts auf dem Dach Musik gemacht. Viele meiner Freunde sind Künstler und haben in meinem Apartment gearbeitet. Es wurden Bilder gemalt, irgendwo klapperte immer eine Tastatur, lief Musik.

Mittlerweile könnten Sie sich nicht nur in London eine Villa leisten: "Twilight" war ein gigantischer Erfolg, für "New Moon" sollen Sie rund acht Millionen Euro Gage bekommen haben. Welchen Luxus haben Sie sich geleistet?

Ich bin eigentlich ziemlich genügsam, aber ich habe mir nach "Twilight" in Vancouver eine richtig fette elektrische Gitarre von 1951 gekauft. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich wirklich dekadent gefühlt habe. Ansonsten brauche ich keinen Luxus. Schauen Sie mich an - ich trage fast jeden Tag die gleichen Klamotten.

Robert Pattinson in München:

Edward alias Robert Pattinson ist bei den Fans heiß begehrt.

Edward alias Robert Pattinson ist bei den Fans heiß begehrt.

Ihre Gitarren erwähnen Sie jetzt schon zum zweiten Mal, Musik scheint eine wichtige Rolle für Sie zu spielen. Für den Soundtrack von "Twilight" haben Sie sogar zwei Songs beigesteuert. Gibt es jemanden, mit dem Sie unbedingt mal zusammen rocken wollen?

Ich würde wahnsinnig gern etwas mit D'Angelo machen, ein super R'n'B-Sänger. Er hat zwar längere Zeit nichts gemacht, aber ich finde seine Musik unglaublich. Und dann gibt es da noch eine ganz tolle Blues-Sängerin, Susan Tedeschi.

Wenn Sie wählen könnten: Wo würden Sie morgen früh am liebsten aufwachen?

In meinem eigenen Haus in London. Ich war vor einer Woche dort, für vielleicht 16 Stunden. Das erste Mal zu Hause seit elf Monaten. Ich habe meine Freunde getroffen, die ich alle seit einem Jahr nicht gesehen habe. Meine Eltern und Schwestern. Dass ich dann nach nur so kurzer Zeit wieder fahren musste, war das Härteste, was ich seit Monaten gemacht habe.

Was würden Sie machen, wenn Sie kein Schauspieler wären?

Ich wäre gern Musikproduzent. Das wäre der ideale Job für mich. Oder ich würde gerne schreiben, auf jeden Fall wäre es etwas Kreatives. Vielleicht aber auch Börsenmakler. Ich mag alles, was hektisch ist. Und ich müsste mir die Zeit selbst einteilen können. Ich mag es nicht, wenn man mir vorschreibt, wann ich zu arbeiten habe.

Sie arbeiten jetzt seit zwei Jahren praktisch nonstop durch, ohne Freizeit. Wo relaxen Sie?

Manchmal ist es sehr entspannend, Filme zu machen. Wie bei "New Moon", da habe ich mich einfach nur kreativ frei gefühlt, und das macht Spaß. Aber sonst? Ich würde gern Fußball spielen, aber eigentlich bin ich eine Niete im Sport. Daher muss ich wenigstens manchmal ins Fitness-Studio.

Twilight - Eclipse

Vampiralarm in Vancouver

So sieht das offizielle Plakat zum dritten "Twilight"-Teil "Eclipse" aus.
Doch natürlich gibt es auch viele romantische Szenen ...

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Wie haben Sie sich vor "New Moon" denn gestählt?

Ich habe viel geboxt. Eine super Sache, denn nicht nur dein Körper verändert sich, Boxen verändert auch deine Haltung, dein Denken. Selbst wenn man nur die Straße entlanggeht, hat man plötzlich eine andere Ausstrahlung, weil man sich nicht mehr total verletzlich fühlt. Und deshalb habe ich mich für diesen Sport entschieden.

Sie drehen demnächst die Literaturverfilmung "Bel Ami", zusammen mit Nicole Kidman, heißt es.

Das ist zwar noch nicht bestätigt, aber es sieht gut aus, dass sie mit dabei ist. Das wird bestimmt ein toller Film, ich freue mich sehr darauf, weil es so anders ist als alles, was ich bisher gemacht habe. Ich bin dafür bereit. Und habe richtig Lust darauf, weil es ein sehr düsterer Film ist. Meine einzige Sorge ist, dass die Menschen mich gar nicht außerhalb meiner Rolle in "Twilight" sehen wollen.

Sind Sie manchmal überrascht von dem wahnsinnigen Erfolg der "Twilight"-Filme? Auch wenn ich nach außen hin cool bleibe, kann ich Ihnen sagen: Das ist alles nur Fassade. Was vermissen Sie aus Ihrem alten Leben am meisten? Unbekümmert durch Großstädte zu laufen. Ich liebe es zu reisen, Metropolen und deren Bewohner kennenzulernen. Seit ich denken kann, lebe ich in London, da pulsiert das Leben, 24 Stunden am Tag. Heute kann ich nirgendwo mehr hin, ohne das Gefühl zu haben, rund um die Uhr beobachtet zu werden. Und ich kann nur sagen: Ich mag dieses Gefühl nicht.Gibt es Tage, an denen Sie denken, Sie hätten diese Rolle lieber ablehnen sollen? Nein, obwohl es natürlich neben den ganzen tollen Seiten durchaus ein paar Nachteile mit sich gebracht hat. Trotzdem habe ich noch nie gedacht: 'Oh, ich wünschte, ich hätte die Rolle nicht angenommen.' Das wäre auch ziemlich sinnlos - ist schließlich eh zu spät. Andererseits denke ich auch nicht: 'Ich bin so glücklich. Mir könnte es nie besser gehen.' Gerade wenn ich daran denke, wie ich angefangen habe und was ich früher für wichtig erachtet habe und wollte.

Und was war das?

Als arbeitsloser Schauspieler ist man ständig genervt: Immer wieder muss man zu irgendwelchen Vorsprechterminen, und nie bekommt man die Rolle. Entweder ist man nicht bekannt genug, oder man schlägt den Job selbst aus, weil er so schlecht bezahlt ist, dass man davon auch nicht leben könnte. Und auf einmal wird man berühmt und kann sich seine Rollen aussuchen.

Was sich ja großartig anhört ...

Ist es auch, aber andererseits steigt der Druck, erwarten Produzenten von mir, dass mein Name die Zuschauer ins Kino lockt, wollen Geld damit machen. Darüber hinaus erwartet auch noch jeder, dass du dich auch abseits der Leinwand wie ein richtiger Star verhältst. Es ist schon irre, wenn man plötzlich Jobs ablehnen muss, weil die Kosten für die Bodyguards, die aufpassen, dass man ungestört arbeiten kann, das Budget des Films sprengen würden.

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