Robbie Williams "Ich möchte Ayda glücklich machen"

Robbie Williams spricht in Gala über seine große Liebe, ihr gemeinsames Leben - und seine Drogensucht, die ihn um ein Haar das Leben gekostet hätte

Ein bisschen nervös wirkt er schon:

Robbie Williams qualmt beim Interview in London, was das Zeug hält. Fast ein ganzes Päckchen hat er am Ende des Gesprächs weggeraucht. Vielleicht weil er gerade so offen wie nie Einblicke in sein Leben gegeben und ausgepackt hat - über seine heißgeliebte Freundin Ayda und die überstandene Drogensucht.

Nur gut, dass Ayda Field während des Gesprächs in der Nähe ist, jene Frau, die den britischen Superstar von Grund auf verändert hat. Wenn die Schauspielerin zwischendurch gut gelaunt ins Wohnzimmer geschlendert kommt - man trifft sich ganz privat in der Wohnung von Robbies Mutter Jeanette in West-London -, lächelt Robbie Williams glücklich. Auch dann noch, als Ayda längst schon wieder durch die Wohnzimmertür entschwunden ist.

Jeder, der Sie kennt, sagt, es ginge Ihnen momentan so gut wie nie. Wie viel hat Ayda damit zu tun?

Eine ganze Menge. Sie hat mich zu einem besseren Menschen gemacht, zu jemandem, der sich gefunden hat und in sich ruht. Heute bin ich viel besser zu mir als früher. Hey, ich war kein schlechter Mensch, aber ich bin nicht besonders gut mit mir umgegangen. Das ist vorbei – jetzt bin ich in meiner kleinen Welt glücklich. Die sieht heute ganz unspektakulär und normal aus. Ayda und ich freuen uns beispielsweise jedesmal, wenn wir einfach nur zusammen DVDs gucken können.

Hört sich an, als wäre sie tatsächlich "die Eine", von der Sie in "She's The One" gesungen haben.

Ich war an den Punkt gekommen, an dem ich darüber nachdenken musste, ob ich für den Rest meines Lebens Single bleiben will. Das war nicht leicht für mich. Ich habe nie jemanden so nahe an mich herangelassen wie sie. Und ich musste mich erst ganz schön zusammenreißen, weil ich genau wusste, dass ich bei Ayda mit Fremdgehen nicht durchkommen würde. Das möchte ich ihr auch niemals antun. Denn mit ihr habe ich jemanden getroffen, der mich total liebt – und den ich nicht verletzen möchte. Obwohl ich sie fast verlassen hätte, als ich bemerkte, dass sie niemals "Star Wars" gesehen hat.

Heißt das, demnächst steht eine Hochzeit an?

Ayda möchte unbedingt heiraten. Und ich will sie glücklich machen, also werden wir heiraten. Bislang habe ich das Thema Kinder noch hintenangestellt, aber auch daran werden wir in den nächsten Jahren arbeiten.

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