Miley Cyrus
© Getty Images Miley Cyrus

Miley Cyrus Ein Teenie-Star wird erwachsen

Miley Cyrus avanciert zur ernsthaften Schauspielerin: Im Interview mit der Gala erzählt sie von neuen Plänen, neuen Filmen und ihre neuen Liebe Liam Hemsworth

In Ihrem Film "Mit Dir an meiner Seite" verlieben Sie sich erst nach einigen Widerständen in den smarten Beach-Boy Will. Liebe auf den ersten Blick - gibt es das überhaupt?

Vielleicht schon, aber mir ist das noch nicht passiert. Ich muss jemanden erstmal besser kennen lernen, bevor ich mich in ihn verliebe.

Während der Dreharbeiten haben Sie sich auch im echten Leben in Liam Hemsworth verliebt. Wann haben Sie erkannt, dass er der Richtige ist?

Das war schon alles sehr lustig. Denn bevor wir uns unsere Liebe gestanden haben, haben wir uns als Ronnie und Will schon gesagt, dass wir uns lieben und all diesen Kram. Bevor wir uns zum ersten Mal geküsst haben, gab es schon den ersten Kuss im Film. Wir mussten also alles noch einmal machen, aber das war ganz gut, weil wir ja schon wussten, wie das geht (lacht) Aber auch für die Dreharbeiten war es nur von Vorteil, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Das kommt auf der Leinwand einfach überzeugender rüber. Wir mussten uns nicht verstellen, die Gefühle waren alle ziemlich echt.

Schon während dieser Filmszene kribbelte es bereits zwischen Liam und Miley.
© Splashnews.comSchon während dieser Filmszene kribbelte es zwischen Liam und Miley.

Welche Vorteile hat es, einen Schauspieler als Freund zu haben?

Liam ist ein toller Schauspieler und sieht verdammt gut aus, aber er ist kein Angeber. In allem was er tut, ist er sehr ernsthaft. Ich beobachte ihn immer dabei, wie aufmerksam er die Drehbücher liest und ich bitte ihn auch, mit mir an meinen Rollen zu arbeiten. Das ist toll! Wenn man den gleichen Job macht, ist es für eine Beziehung definitiv leichter, weil auch jeder sofort Verständnis aufbringt, wenn der andere unterwegs ist und dreht oder irgendwelche Termine hat, sprich man keine Zeit füreinander hat. Im Moment ist nicht geplant, dass wir wieder zusammenarbeiten. Aber wäre toll, wenn es noch mal passieren würde.

Liam ist drei Jahre älter als Sie. Ist das ein Problem?

Überhaupt nicht. Das einzige Problem ist, dass er körperlich so viel größer ist als ich (lacht). Ansonsten ist alles bestens, Ich habe sogar schon Liams Eltern kennengelernt und mich sofort mit ihnen verstanden.

Sehen Sie sich gerne auf der Leinwand?

Ich mag es überhaupt nicht, mich auf einer großen Leinwand zu sehen. Alles, aber auch wirklich alles wirkt viel größer und breiter und der Zuschauer kann jedes Detail von mir sehen, beispielsweise meine schiefen Zähne. Ich habe sie nicht richten lassen, weil jeder gerade Zähne hat und ich immer anders sein wollte als alle. Aber im Kino kommen die wirklich extrem schief rüber. Als ich den Film sah, dachte ich nur "Oh mein Gott, ich sehe aus, als wäre ich zwölf Jahre alt und bräuchte eine Spange!" Ich habe diesen Anblick so gehasst, dass ich mich manchmal echt wegdrehen musste. Im wahren Leben stören mich meine Zähne allerdings nicht.

"Mit Dir an meiner Seite" ist wider Erwarten ein sehr trauriger Film. Ist Ihnen während der Dreharbeiten trotzdem etwas Lustiges passiert?

Ja, das war bei einer Szene im Krankenhaus. Mein Filmbruder und ich hatten gerade erfahren, dass unser Vater an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat. Wir saßen weinend an seinem Bett, als plötzlich mein Handy anfing zu läuten mit Bob Marleys "Don't worry, be happy" als Klingelton. Das war ganz schön peinlich.

Dieses Jahr, am 23. November, werden Sie 18 Jahre alt. Wie sehr fiebern Sie dem Erwachsen-Sein entgegen?

Ich freue mich darauf, denn ich kann endlich in das Haus ziehen, das ich mir gekauft habe. Wobei ich durch die vielen Reisen eh schon ziemlich unabhängig geworden bin. Ich habe vier Brüder und Schwestern, deswegen konnten mich meine Eltern nicht überall hin begleiten. Das heißt, ich musste früh lernen, auf mich selbst aufzupassen. Dennoch erhoffe ich mir, dass mich manche Leute mit 18 endlich etwas ernster nehmen. Obwohl ich schon so viel Lebenserfahrung gesammelt habe, werde ich von manchen Leuten immer noch als kleines Kind behandelt.

Wenn Sie 18 werden, können Sie auch endlich ganz frei ihr in den letzten Jahren verdientes Geld ausgegeben.

Ach, das mache ich eh schon die ganze Zeit (lacht).

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