Megan Fox
© WireImage.com Megan Fox

Megan Fox "In der fünften Klasse lernte ich Zungenküsse"

Sexy, selbstironisch, smart: Hollywood-Hotshot Megan Fox über ihre bizarre Schulzeit, feuchte rote Lippen und entspannende Drogen

Das weiße Strickkleid sitzt so eng,

als sei sie darin eingenäht, die Heels sind so hoch, dass man schon beim Hinschauen ins Schwanken kommt. Zur Begrüßung beim Gala-Interview in Los Angeles lutscht Megan Fox hingebungsvoll ein rotes Bonbon, nimmt es aus dem Mund und fährt sich damit lasziv über die Lippen. Sexy Auftritte beherrscht die die 23-Jährige perfekt - auch im Kino, wovon man sich aktuell in der erotisch aufgeladenen Horror- Komödie "Jennifer's Body" überzeugen kann. Innerhalb von nur zwei Jahren hat Megan Fox es zu weltweiter Berühmtheit gebracht - mit vollem Körpereinsatz, kalkulierten Skandal-Statements und bis ins kleinste Detail choreografierten Auftritten inszeniert sie sich als Femme fatale fürs 21. Jahrhundert.

Schmeckt das Bonbon?

Oh ja! Köstlich!

Können Sie auch anders als provozieren?

Wieso? Ich habe meinen Lippenstift vergessen. Und nasse Bonbons machen tolle rote Lippen.

Außerdem erregen sie unlautere Fantasien.

Das bin ich ja gewohnt.

Mörderisch Sex: In der Horror-Komödie "Jennifer's Body" (ab 5.11 im Kino) spielt Megan Fox eine Highschool-Schönheit, die von einem Dämonen besessen ist.
© 20th Century FoxMörderisch Sex: In der Horror-Komödie "Jennifer's Body" (ab 5.11 im Kino) spielt Megan Fox eine Highschool-Schönheit, die von einem Dämonen besessen ist.

Sind Sie so übersexy geboren?

Meine Mutter würde das bejahen. Ich verbrachte die Zeit von meinem zehnten bis 16. Lebensjahr praktisch unter Hausarrest. Alles fing damit an, dass ich in der fünften Klasse dem Jungen, der mir Zungenküsse beibrachte, einen Zettel schrieb und erwischt wurde. Außerdem war ich mit 14 gezwungen den Wagen meiner Mutter zu klauen, wenn ich mal wohin musste.

Sie waren also ein verdorbenes Mädchen?

Vielleicht das, was man in dem Florida-Kaff, in dem ich aufwuchs, dafür hielt. Ich wurde als "Pentecostal Christin" erzogen, bin also in einer der radikaleren Pfingstbewegungen aufgewachsen. In dieser Religion gilt eigentlich alles als böse und sündhaft. In der Kirche sprechen sie sich mit Schwester und Bruder an, denn wir sind ja alle Kinder Gottes, nicht wahr? Und wenn mich Schwester Rhonda fragte, warum ich am Wochenende die Messe verpasst habe und ich wahrheitsgemäß antwortete, dass ich mit meiner Mutter beim Friseur gewesen bin, rief sie: "Deine Mutter soll zur Hölle fahren!"

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