Marit Larsen

Einmal Akku aufladen, bitte

Jetzt feiert sie erstmal Weihnachten: Marit Larsen ist seit ihrem Hit "If a song could get me you" ständig auf Reisen und freut sich nun erstmal auf das Fest der Liebe mit ihren Liebsten

Marit Larsen

Marit Larsen

Marit Larsen liebt ihre Musik

und sie liebt ihr Leben als Musikerin. Nichtsdestotrotz freut sie sich jetzt erstmal auf ein paar Tage Ruhe fernab vom Tourrummel, den sie sich mit "Six Feet Under" versüßte. Was die süße Norwegerin im Gala.de-Interview außer ihrer Vorliebe für Friedhoffernsehen und noch alles verriet: Lesen Sie selbst!

Marit Larsen landete mit "If a song could get me you" einen Nummer-Eins-Hit.

Marit Larsen landete mit "If a song could get me you" einen Nummer-Eins-Hit.

Wie verbringen Sie Weihnachten?

Ich verbringe Weihnachten in demselben Haus, in dem ich es schon immer verbracht habe, seitdem ich geboren wurde. Esse die gleichen Dinge, treffe die gleichen Leute, höre die gleiche Musik. Für mich geht es an Weihnachten um diese Traditionen.

Und was wünschen Sie sich zu Weihnachten?

Frieden und Ruhe. Ich war dieses Jahr sehr, sehr beschäftigt und freue mich darauf, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir am meisten bedeuten. Oh, und ich wünsche mir das neue Kochbuch von Jamie Oliver.

Wenn Sie wählen müssten: Bücher oder der Fernseher? Haben Sie ein Lieblingsbuch oder eine Lieblingsshow?

Eigentlich würde ich Bücher vorziehen, aber in diesem Jahr muss ich zugeben, dass mir TV-Serien auf DVD ein wundervolle und dringend benötigte Fluchtmöglichkeit vom Tourleben ermöglicht haben. Zu meinen Lieblingsserien gehören "Six Feet Under", "Sopranos" und "Mad Men".

Wie stehen Sie zu Castingshows?

Castingshows können für unbekannte Künstler eine großartige Möglichkeit sein, ihr Talent vor tausenden von Menschen zu beweisen. Meine Sorge ist, dass einige der Teilnehmer noch sehr jung sind, und sowohl öffentlicher Kritik als auch extrem plötzlichem Erfolg ausgesetzt sind. Das sind Faktoren, mit denen man schwerer umgehen kann, als viele Leute denken.

Wie gehen Sie denn mit schlechter Kritik um?

Für mich ist es das Wichtigste, so lange zu schreiben, bis ich weiß, dass ich die richtige Auswahl an Stücken für ein neues Album habe. Diese Entscheidungen treffe ich nur mit meinem Producer, daran lasse ich noch nicht einmal die Plattenfirma teilhaben. Ich will sicher sein, dass ich zu 100 Prozent hinter dem stehe, was ich veröffentliche. Ich will nicht sagen, dass es mir egal ist, wenn ich eine schlechte Kritik bekomme, aber wenigstens weiß ich immer, dass ich mein Bestes gegeben habe, als ich die Platte aufgenommen habe.

Wie halten Sie ihre Beziehung am Leben, wo sie doch so viel reisen?

Skype! Fantastisch.

Marit stammt aus einer musikalischen Familie: Ihr Vater spielt im Osloer Philharmonie Orcheste, ihre Mutter ist Pianistin.

Marit stammt aus einer musikalischen Familie: Ihr Vater spielt im Osloer Philharmonie Orcheste, ihre Mutter ist Pianistin.

Was ist das beste und was das schlechteste, was Ihnen das Musikgeschäft bislang beigebracht hat?

Das Beste ist, dass ich so viele Menschen mit meiner Musik erreichen kann. Das Schlechteste ist, mitzubekommen, wie viele wirklich gute Bands keinen Plattendeal bekommen, weil sie nicht kommerziell genug sind.

Wenn Sie es sich aussuchen könnten - wie sollten ihre Fans Sie sehen?

Ich hoffe, mein Publikum sieht mich als ehrliche Künstlerin, die zu sich steht und sich immer in Entwicklung befindet. Ich lerne ständig neue Dinge über mein Songwriting, meine Instrumente und meine Stimme und ich hoffe, dass das noch jahrelang so bleibt.

Vielen Dank für das Gespräch und noch eine entspannte Weihnachtszeit, Marit Larsen!

Carla Quick

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