Marie Nasemann
© Getty Images Marie Nasemann

Marie Nasemann "Da liefen die Tränen"

Topmodel-Dritte Marie Nasemann spricht mit Gala über ihr Debüt als Schauspielerin

Seit Marie Nasemann von Heidi Klum entdeckt wurde, hat die "Germany's Next Topmodel"-Finalistin ihre Laufsteg-Karriere ordentlich angeschoben, ist jetzt das Gesicht von Yogurette und Gil Bret. Doch die 20-Jährige will es auch als Schauspielerin wissen. Vom 15. bis 30. Januar ist sie in der "Sat.1"-Serie "Eine wie keine" dabei. Vorher stehen aber erst mal ruhige Weihnachten bei ihren Eltern in München an.

Viele futtern sich über die Festtage ein paar Pfunde drauf. Wie bleiben Sie bei all den süßen Versuchungen standhaft?
Gar nicht, dazu liebe ich Schokolade, Kekse und Braten viel zu sehr. Ich treibe zum Ausgleich allerdings viel Sport und verbrenne so die Kalorien gleich wieder.

Haben Sie außer Essen noch weitere Laster?
Na ja, ich kaue an den Fingernägeln. Mittlerweile habe ich mir das abgewöhnt, aber hin und wieder kriege ich schreckliche Rückfälle.

Demnächst spielen Sie ein schwangeres Model, das überlegt, für die Karriere abzutreiben. Wie würden Sie in so einer Situation entscheiden?
Schwer zu sagen. Ich glaube, das kann man sich vorher tausendmal überlegen, in der konkreten Situation muss man in sich hineinhören und das Herz entscheiden lassen. Ich bin froh, dass ich noch nie in so einer Zwickmühle gewesen bin.

In ein paar Szenen müssen Sie weinen. Fiel Ihnen das schwer?
Ja, denn ich bin nicht nah am Wasser gebaut, außer bei Filmen: Ich heule schon bei den schlechtesten Hollywood-Komödien.

Und so eine haben Sie direkt vor dem Dreh gesehen?
Nein, wir haben mit einem Minz-Stift nachgeholfen. Den reibt man sich unter die Augen, und dann laufen die Tränen. Du musst aber auch die Geräusche und die Mimik dazu hinbekommen. Gar nicht einfach. Ich habe zwar früher an der Schule Theater gespielt, aber mit der Arbeit vor einer TV-Kamera ist das nicht zu vergleichen.

Können Sie sich an ein witziges Erlebnis aus Ihrer Schultheater-Zeit erinnern?
Ich habe mal die Julia in Shakespeares "Romeo und Julia" gespielt. Für die Szene, bei der Julia tot im Sarg liegt, hatten wir die Bühne mit vielen Kerzen und Blumen dekoriert. Als die Blumen Feuer gefangen haben, bin ich hochgeschreckt, obwohl ich ja eigentlich tot war. Das war ein unfreiwilliger Lacher.

Marie Nasemann ist als Schauspieldebütantin in der Sat-1-Serie "Eine wie keine" zu bewundern.
© Sat1/AssmannMarie Nasemann ist als Schauspieldebütantin in der Sat-1-Serie "Eine wie keine" zu bewundern.