Luca Toni "Das Wort Macho gefällt mir gar nicht"

Brusthaar und Shopping-Tricks, Hochzeitspläne und ein Souvenir vom Vater: Luca Toni, der schönste Mann der Bundesliga, im großen Gala-Interview

Er weiß, wie man sein Gegenüber um den Finger wickelt:

Zwar erscheint Luca Toni fast eine Stunde zu spät - doch bei diesem Lausbuben-Lächeln und der herzlichen Umarmung kann niemand böse sein. Der italienische Stürmer-Star des "FC Bayern München" ist eine Frohnatur. Ein Verführer. Außerdem sehr stilbewusst. Für Gala präsentiert er sich beim exklusiven Shooting in München in edler Streetwear. In der Verlängerung erzählt er dann mehr über seinen Lifestyle - und über seine große Liebe Marta.

Sind Sie eitel?

Überhaupt nicht.

Wie lange brauchen Sie morgens im Bad?

Ich bin sehr schnell.

Rasieren Sie sich die Brust?

Nein, so ein Blödsinn! Das habe ich noch nie gemacht.

Manche Ihrer Kollegen scheinen Ganzkörper-Waxing zu machen. Nichts für Sie?

Meine Freundin würde das höchst merkwürdig finden.

In welchen Situationen sind Sie ein Macho und in welchen ein Gentleman?

Das Wort Macho gefällt mir gar nicht. Ich bin immer Gentleman, aber ich denke, du musst in gewissen Situationen einfach Mann sein, damit dein Gegenüber dich respektiert. Du darfst dir nicht von allen auf der Nase herumtanzen lassen, du musst zu deiner Meinung und zu deinen Entscheidungen stehen, auch wenn es mal unangenehm wird.

Sie sind also immer Gentleman? Auch auf dem Platz?

Da bin ich Fußballer. Ein Stürmer, der Tore schießen muss. So viele wie möglich, damit wir gewinnen. Gentleman-Manieren sind da nicht das Kriterium, aber natürlich Fair Play.

Auf einer Skala von Null bis Zehn - als wie sexy würden Sie sich einstufen?

Oh, es wäre doch jetzt uncharmant, wenn ich mich selbst ganz oben einordnen würde, oder? Das müsste meine Verlobte tun.

Die ist ja leider gerade nicht hier. Was schätzen Sie denn, wo sie Sie einordnen würde?

Sie ist mit mir zusammen, also liege ich sicher über Fünf. Hoffe ich doch.

Seit zwölf Jahren sind Sie mit Marta Cecchetto verlobt. In welchem Moment wussten Sie, dass sie die Frau Ihres Lebens ist?

Gleich bei unserer ersten Begegnung. Das war in einer Disco in Florenz. Sie hatte mir aus Versehen eine Tür an den Kopf geknallt. Ich war im ersten Moment furchtbar sauer, aber als ich sie dann richtig ansah, hat der Blitz eingeschlagen. (lacht) Also, erst die Tür, dann der Blitz. So hatte ich einen guten Anlass, um mit ihr zu reden.

Warum haben Sie noch nicht geheiratet?

Kein Sorge, das kommt. Wir wollen heiraten, aber es gibt noch kein konkretes Datum. Die Frage bekomme ich in Deutschland andauernd gestellt. Und ich dachte immer, die Italiener seien altmodisch.


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