Kate Beckinsale
© Wireimage.com Kate Beckinsale

Kate Beckinsale "Wir testen alle Sexszenen"

Obwohl sie längst zu Hollywoods festen ­Größen zählt, ist Kate Beckinsale bis heute erfrischend ­allürenfrei geblieben. Im GALA-Interview spricht die gebürtige Engländerin über ihre achtjährige Tochter, ­Pläne und wie sie mit Liebe im Film umgeht

Auf der Leinwand präsentiert sie sich oft als sexy Amazone: kämpft in Blockbustern wie "Van Helsing" oder "Underworld" gegen Monster. Und auch Kate Beckinsales neuer Film "Motel" (ab 19. 7. im Kino) sorgt für Adrenalinschübe. In dem Grusel-Thriller soll sie als unfreiwillige Hauptdarstellerin, wie in den berüchtigten Snuff-Pornos üblich, vor laufender Kamera ermordet werden; sie lässt aber nichts unversucht, ihrem ­Häscher zu entkommen. Doch so tough die 33-Jährige in Kinorollen auch wirkt, im Gespräch mit GALA gibt sich die Britin betont - entspannt. Kate Beckinsale: eine Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben ist und mit bissigem Humor überrascht.

Gala: Sie haben sich mit Vampiren angelegt und Werwölfe ­besiegt, jetzt spielen Sie das potenzielle Opfer eines ­Killers. Haben Sie einen Hang zum Masochismus?

(lacht) Aber sicher doch, wer nicht? Mal ernsthaft: Ich spiele ja kein wehrloses Opfer. Das wäre auch nichts für mich. Ich haue meinen Gegnern ordentlich auf die Rübe.

Gala: Ihre Rollen sind meist sehr physisch angelegt. Dafür müssen Sie in Form bleiben. Wie schaffen Sie das?

Mit Hilfe von Yoga- und Dehnübungen. Vor allem den Rumpf trainiere ich auf dem großen Gummiball derzeit ausgiebig. Mein Trainer betont immer, dass die Kraft eines Körpers aus dem Rumpf stammt.

Sie macht Sport für den Teint und probt Sexszenen erstmal daheim: Kate Beckinsale nimmt den Spagat zwischen Hollywood-Star und Familienmensch ganz gelassen
© Wireimage.comSie macht Sport für den Teint und probt Sexszenen erstmal daheim: Kate Beckinsale nimmt den Spagat zwischen Hollywood-Star und Familienmensch ganz gelassen

Gala: Sport scheint für Sie ohnehin ein wichtiger Bestandteil Ihres Lebens zu sein.

Da ist sicher was dran. Ich boxe gerne und ich bin eine gute Turnerin. Die Hauptsache ist für mich immer, erst einmal den Kreislauf in Schwung zu kriegen. Ich fühle mich dann einfach besser. Außerdem ist es gut für den Teint, zu schwitzen.

Gala: Sie sind mit dem Regisseur Len Wiseman verheiratet, der Ihre zwei "Underworld"-Filme inszeniert hat. Wie gehen Sie als Paar eigentlich mit Liebesszenen um?

Ganz einfach, mein Mann und ich testen die Stellungen für die jeweilige Sexszene im Film zu Hause aus.

Gala: Wie bitte?

Na klar, bessere Impulse für ein abwechslungsreiches Liebesleben können wir nun wirklich nicht finden. Und ist ja alles immer zum Wohle des Films (lacht).

Gala: Sie haben einen sehr britischen Humor. Wie kommt das eigentlich in den USA an? Vor allem in Hollywood regiert doch immer stärker die political correctness.

Ach, das darf man alles nicht so ernst nehmen. Die Amerikaner sind eigentlich sehr humorvolle Menschen. Und auf Filmsets geht es ohnehin meist etwas derber zu.

Gala: Das müssen Sie erklären.

Das hätten Sie jetzt wohl gerne, dass ich ihnen Indiskretes über Luke Wilson erzähle ...

Gala: Hat Luke denn mal seinen Bruder Owen und dessen ­damalige Freundin Kate Hudson mit zum Set gebracht?

Nein, hat er nicht. Aber ich war schon sehr enttäuscht, als ich hörte, dass Owen und Kate kein Paar mehr sind. Dabei halten Hollywood-Beziehungen doch eigentlich außergewöhnlich lange ...

Weiter zur nächsten Seite
Übersicht zu diesem Artikel
  • Seite 1 / 2
  • Seite 1 "Wir testen alle Sexszenen"
  • Seite 2