Phoenix Interview
© Wireimage.com Phoenix Interview

Joaquin Phoenix Der Reiz des Fremden

In seinem neuen Film spielt Joaquin Phoenix einen Vater - eine Rolle, die dem Single privat so gar nicht liegt

Der Reiz des Fremden: Joaqiuin Phoenix ist spätestens seit "I walk the Line" ein gefeierter Charakterdarsteller
© Wireimage.comDer Reiz des Fremden: Joaqiuin Phoenix ist spätestens seit "I walk the Line" ein gefeierter Charakterdarsteller

Unruhig rutscht er auf seinem Stuhl hin und her

. Eigentlich soll Joaquin Phoenix im New Yorker Traditions-Hotel "Waldorf Astoria" nur ein wenig über seinen neuen Film "Ein einziger Augenblick" sprechen. Doch der Schauspieler ist nervös. Nicht, weil er etwa Angst vor den bohrenden Fragen der Journalisten hätte. Sondern vielmehr, weil ihm das Nikotin fehlt. Mit einem reizenden Lächeln fragt er also höflich: "Macht es Ihnen etwas aus?" Wer könnte diesem Mann schon etwas abschlagen? Zumal ihn die Zigarette sofort in Plauder-Stimmung versetzt. Ein unschätzbarer Vorteil, gilt der 33-Jährige doch sonst als nicht gerade redselig.

Gala: Sie tragen auf der Innenseite Ihres Arms einen schwarzen Kreis. Ein Symbol?

Nein, das war so eine spontane Idee von meinem Kumpel Casey Affleck und mir, als wir in Italien waren - da haben wir uns eben einen Kreis tätowieren lassen. Tolle Idee! (lacht) Jetzt besitzt Casey ein Video, auf dem ich wie ein Baby weine, weil es so weh getan hat.

Gala: Casey ist mit Ihrer Schwester Summer verheiratet. Auch Ihr Kumpel Matt Damon hat mittlerweile Familie. Wann werden Sie sesshaft?

Warum wird immer erwartet, dass man heiratet und Kinder kriegt? Das war bislang einfach noch nicht das Richtige für mich. Ich liebe meine Unabhängigkeit. Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, ob ich selbstlos genug bin, um in einer festen Beziehung zu leben, die für die Gründung einer Familie Voraussetzung ist. Mein Beruf macht mein Leben eher unstet. Und genau das mag ich.

Weiter zur nächsten Seite
Übersicht zu diesem Artikel
  • Seite 1 / 3