Jim Carrey - Interview
© Getty Jim Carrey - Interview

Jim Carrey Endlich wieder fröhlich

Es war still geworden um Jim Carrey. In GALA spricht der Comedian offen über die traurigen Gründe für seine Auszeit

Man kennt ihn als Witzbold.

Doch in letzter Zeit war es Jim Carrey, 46, gar nicht nach Scherzen zumute: Der Komiker litt unter Depressionen. Dabei ist er privat seit fast zwei Jahren mit Moderatorin Jenny McCarthy, 35, glücklich. Wie er es geschafft hat, heute wieder Spaß am Leben zu haben und welche Rolle dabei McCarthys fünfjähriger Sohn Evan spielt, erzählt er im GALA-Interview.

Jim Carrey mit seiner kleinen Familie: Jenny McCarthey brachte Sohn Evan aus ihrer vorigen Ehe mit
© GettyJim Carrey mit seiner kleinen Familie: Jenny McCarthey brachte Sohn Evan aus ihrer vorigen Ehe mit

Gala: Im Zeichentrickfilm "Horton hört ein Hu!" sprechen Sie einen Elefanten. Was haben Sie beide gemeinsam?

Horton ist ein Typ ohne Ego. Er möchte auf seinem Weg durchs Leben alles und jeden lieben. Ich hoffe, dass ich wie er eine ehrliche Haut bin. Einer, der versucht, aufrecht durchs Leben zu gehen. Das war nicht immer leicht für mich.

Gala: Hat man Sie deshalb so lange nicht gesehen?

Ach, ich hatte mich nur ein paar Monate unter einem Stein versteckt, aber jetzt bin ich ja wieder da.

Gala: Scherz beiseite. Ihnen ging es nicht besonders gut...

Stimmt. Ich litt lange unter Depressionen. Das gehört wohl zu einem guten Komiker dazu (lacht). Ich hatte Tage, da war ich einfach nur down und musste mich aus dem Bett quälen.

Gala: Was haben Sie dagegen unternommen?

Ich habe Anti-Depressiva wie Prosac eingenommen. Das hat ein wenig geholfen. Doch die Ursachen für meinen Frust und meine Aggressivität habe ich nicht erforscht.

Gala: Nehmen Sie heute noch Anti-Depressiva?

Nein, ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, seine Gefühle wirklich zu fühlen - egal ob Angst, Aggressivität oder Traurigkeit. Deshalb finde ich es auch völlig okay, den Kindern zu sagen: "Papa geht jetzt mal 'ne Runde weinen."

Gala: Sie glauben also, dass wir krank werden, wenn wir unsere Gefühle unterdrücken?

Ich würde sogar noch weiter gehen: Ich denke, Krebs steht für ein Gefühl, das versucht, aus unserem Körper zu treten. Und es benutzt jedes nur erdenkliche Gift, um sich bemerkbar zu machen.

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