Jesus Luz

99,9 Prozent glücklich

Jesus Luz ist nicht mehr nur Madonnas kleiner Modelfreund: Als DJ arbeitet er weltweit, jettet von New York nach Rio nach Berlin. Im Interview mit Gala erklärt er, wie Job und Familie ihn glücklich machen

Jesus Luz

Jesus Luz

Bis weit über 30 Grad stiegen die Temperaturen beim "Gala Fashion Brunch" unter freiem Himmel im Innenhof des Berliner Hotel Ellington an. Nur einer blieb trotz Rekordhitze ganz cool: Jesus Luz, 23, Model, Musiker und Madonna-Freund, sorgte als DJ hinter den Plattentellern für viel Stimmung.

Wie gefällt Ihnen Berlins Nachtleben? Wenn Sie es mit Metropolen wie Rio oder New York vergleichen: Welche Stadt gefällt Ihnen am Besten?

In Berlin kann man wirklich spüren, dass es die Wiege elektronischer Musik ist ­– und dass sich die Menschen hier total frei fühlen. Ich habe keine Lieblingsstadt, jede Stadt hat einen eigenen Beat, auf den ich mich einlassen kann. Aber wenn ich wirklich eine einzige Stadt nennen müsste, in der ich für immer leben will, dann wäre das Rio de Janeiro!

Wie entdecken Sie als DJ neue Musik zum Auflegen? Ihre derzeitige Lebenssituation wäre ja für jeden Musik-Fan das reinste Paradies ...

Ich habe viele Freunde, die selbst DJs oder Musikproduzenten sind, ich bin ihnen sehr dankbar (für ihre Inspiration o.ä.) Natürlich suche ich aber auch im Netz nach guter Musik.

Was ist der beste Song, um mit Ihrer Freundin auf dem Sofa zu kuscheln?

Ein einziger reicht dazu nicht aus.

Ihr Onkel spielte in einer Rockband. Wie entdeckten Sie selbst Ihre Liebe zur Musik und schließlich zum Auflegen?

Spätestens, als ich neben DJ Paul Oakenfold in einer von Madonnas Shows auf der Bühne stand: Es war ein gigantisches Gefühl, die Leute dabei zu beobachten, wie sie sich fallen ließen. In dem Moment war mir klar, dass ich DJ sein will, um die Menschen zum Tanzen zu bringen und sie für einen Augenblick glücklich zu machen!

Sorgte für Stimmung: Jesus Luz als DJ auf dem Gala Fashion Brunch in Berlin.

Sorgte für Stimmung: Jesus Luz als DJ auf dem Gala Fashion Brunch in Berlin.

Sie arbeiten seit 2007 als Model. Ihr erster internationaler Job war gleich ein Shooting mit Steven Klein und Madonna. Wie fühlten sie sich davor? Wussten Sie vorher, wer mit von der Partie sein würde?

Ich war damals extrem nervös. Um ehrlich zu sein, bin ich vor einem Fotoshooting oder einer Modenschau sehr aufgeregt – aber an dem Tag war es besonders krass, weil es mein erster internationaler Job war. Dass Madonna dabei sein würde, wusste ich von Anfang an.

Welche Auswirkungen hatte das auf Ihr Leben?

Es haben sich dadurch viele Türen für mich geöffnet und ich habe die Möglichkeit, meinen Traum zu realisieren: Musik zu machen. Was für ein Glück!

Sie haben mal einem Interview gesagt, dass Sie sich jetzt schon wie ein Familienvater fühlen. Würden Sie das heute auch noch so sagen?

Auf jeden Fall. Ich kümmere mich sehr um meine beiden kleinen Brüder und meine Eltern. Ich würde sagen, dass ich für mein Alter sehr verantwortungsbewusst bin – aber andererseits das ist heute auch völlig normal, oder?

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie glücklich ist Jesus Luz heute?

99,9!

Wie oft müssen Sie eigentlich ins Fitnessstudio, um so auszusehen? Und zu welcher Übung müssen Sie sich am meisten überwinden?

Fashion Week Berlin

Bilder: "Gala Fashion Brunch"

Gala Fashion Brunch: Bevor sich Jesuz Luz beim Gala Fashion Brunch an die Plattenteller macht, entspannt er noch kurz.
Gala Fashion Brunch: Wenn schon schwitzen, dann doch bitte cool gucken: Josefine Preuss und Vinzenz Kiefer.
Gala Fashion Brunch: Sara Nuru hat ihr Outfit mit einer tollen, pinken Blume aufgepeppt.
Gala Fashion Brunch: Leyla Mert gehörte zu Heidi Klums Mädchen in der letzten Staffel von GNTM.

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Ich gehe fünfmal die Woche ins Studio. Manchmal macht es mir richtig Spaß, aber um ehrlich zu sein: Seinen Körper in Form zu halten, ist echt harte Arbeit. Zumal ich sehr gerne esse.

Gibt es denn trotzdem etwas an Ihrem Körper, dass Sie nicht mögen?

Meine Füße, aber ich weiß auch nicht warum, fragen Sie mich nicht.

Und was erlebte Jesus Luz sonst noch bei seinem ersten Berlin-Besuch? Freitagabend war er mit einem Freund in der "Bartausend" und später zum obligatorischen Training im "Hyatt". Am Samstag Nachmittag, nach dem Fashionbrunch, besichtigte er das Konzentrationslager Sachsenhausen. Abends war er mit Natalia Avelon unterwegs, traf DJ Hell im "Cookies", dann zogen sie weiter in die "Bar 25" und den "Berghain". Ganz viel Chancen also, dem Sunnyboy zufällig im Nachtleben zu begegnen. Habt ihr ihn gesehen, liebe Berliner?

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