Jessica Schwarz
© Getty Jessica Schwarz

Jessica Schwarz "30 ist eine magische Zahl"

Neu-Single Jessica Schwarz über ihren runden Geburtstag, die Helden ihrer Jugend und ihr Hotelprojekt

Sie macht nur Dinge,

hinter denen sie wirklich steht - und nicht nur des Geldes wegen. Als man Jessica Schwarz eine Sprechrolle in der Surfer-Komödie "Könige der Wellen" anbot, war ihr gleich klar: Das macht auch viel Spaß. GALA traf die Schauspielerin in Heiligendamm und stellte fest: Ihr geht's gerade richtig gut.

GALA: Wie sieht's mit Ihren Surferqualitäten aus?

Die gibt es nicht! Ich bin zwar eine Wasser­ratte und konnte schwimmen, bevor ich alles andere konnte. Was übrigens sehr lusti­ge Super-8-Aufnahmen von mir als kleinem Kind im Wasser beweisen. Wenn große Wellen kommen, schnappe ich sie mir heute noch einfach mit dem Körper. Ich liebe Bodysurfing: Weil man am Strand raus­kommt und nichts mehr anhat (lacht).

GALA: Standen Sie in Ihrer Jugend auf Surfer?

Komischerweise gar nicht. Ich bin in einer Stadt ohne Wassernähe aufgewachsen und hatte deshalb nichts mit denen zu tun.

Strahlend schön bei der "Hugo Boss Fashion Show"
© GettyStrahlend schön bei der "Hugo Boss Fashion Show"

GALA: Wer waren die Filmhelden Ihrer Jugend?

Meine erste Erfahrung mit Zeichentrick war "Das letzte Einhorn" - es ist auch heute noch einer meiner Lieblingsfilme. Dann "La Boum" mit Pierre Cosso, der hing natürlich im Starschnitt bei mir an der Wand. Und "Dirty Dancing" mit Patrick Swayze - wie oft habe ich diesen Film nur gesehen...

GALA: Der Film lebt auch von der Musik. Was hören Sie gerne?

Französische Chansons von Jacques Brel über Charlotte Gainsbourg bis hin zu Benjamin Biolay. Aber ich mag auch Brit-Pop. Auf meinem iPod ist das sehr gemischt.

GALA: Was bedeutet Ihnen Musik?

Alles. Ohne Musik kann ich einfach nicht leben. Bei mir sind alle Lieder zusätzlich immer auf drei externen Festplatten abgesi­chert, aus Angst, ich könnte sie verlieren. Manchmal lassen sich ganze Geschichten einfach nur mit Liedern erzählen. Ich habe mal mit jemandem eine Unterhaltung ge­führt nur durch Musikstücke. Wir haben uns eine Stunde lang immer den iPod mit ver­schiedenen Songs hin- und hergereicht und damit auch jedes Mal eine neue Botschaft. Ich bin glücklich, wenn ich singen kann und singe auch ständig überall mit. Die Fahrer, die mich zum Set fahren, dürften sich auch langsam ihren Teil denken.

GALA: Sind Sie in einer Band?

Ich finde, wenn man Musik macht, sollte man sich ganz darauf konzentrieren. Wie Julia Hummer oder Jana Pallaske, die sich eher für die Musik entscheiden und nur noch selten schauspielern. Musik ist mir so wichtig, dass ich Angst hätte, etwas falsch zu machen. Deshalb gehe ich auch nicht ins Studio und nehme schnell mal eine Platte auf - um dann mit den Jeanette Bieder­manns und Yvonne Catterfelds auf irgendeiner "Bravo"-Superparty rumzustehen. Das könnte ich nicht ertragen.

GALA: Sie sind kürzlich 30 geworden. Gab's eine große Party?

Eine richtig große! Ich habe ein altes, herun­tergekommenes DDR-Schloss gemietet, das Patina ohne Ende hatte. Und dort habe ich mit 120 Leuten drei Tage gefeiert, inklusive Matratzenlager.

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