Jasmin Tabatabai
© Getty Jasmin Tabatabai

Jasmin Tabatabai "Single? Ich doch nicht!"

Allein fühlt sich Jasmin Tabatabai auch nach dem Ende ihrer Ehe nicht, dafür sorgen schon ihre Tochter und ihre Nichte. Und dann gibt es da ja auch noch die andere große Liebe der Schauspielerin: Musik

Dem Erdbeerkuchen kann sie einfach nicht widerstehen.

Jasmin Tabatabai bestellt sich gleich ein Stück, dazu "schön viel Sahne". Kalorien zählt die 39-Jährige nicht, sie hat noch nicht mal eine Waage zu Hause. Und so sieht sie einfach nur glücklich aus, wie sie da im Foyer des Berliner "Hyatt" ihren Kuchen schlemmt. Das Ende der Ehe mit Tico Zamora scheint sie gut überstanden zu haben, alles ist geregelt, beide Elternteile kümmern sich um die vierjährige Tochter Angelina ­sehr entspannt. Ganz anders Jasmin Tabatabais neuer Fernsehfilm "Der Tag wird kommen", ein Special der "Rosa-Roth"-Krimireihe. Der ist spannungsgeladen bis zur letzten Minute.

GALA: Im Film sind Sie eine eiskalte Killerin. Total überzeugend. War das schwer zu spielen?

Nein, es war eine absolut traumhafte Rolle: Ich musste nicht viel Text lernen, bin gut angezogen, komme einfach zur Tür rein, mache keine Kinkerlitzchen, schieße und gehe. Und die Aufträge gibt mir kein Geringerer als Mario Adorf.

GALA: Wie war es, mit ihm zu drehen?

Ich fand ihn ganz entzückend. Er ist aber einer der Kollegen, auf die ich erst mal mit sehr viel Respekt zugehe. Ihn umgibt eine Aura, ihm klopft man nicht einfach auf die Schulter und sagt: Na, Mario, wie geht's? Aber er hat etwas Beruhigendes, ich finde, er ist wie ein Knuddelbär.

GALA: Mussten Sie den gnadenlosen Killerblick üben?

Nein, den kann ich auch so ganz gut...

GALA: Und das Schießen?

Ich habe früher mal eine Polizistin gespielt, da habe ich Schießunterricht genommen. Und mein Vater war Jäger, er konnte sehr gut schießen und hatte eine ruhige Hand, vielleicht hat sich da was vererbt.

GALA: Wie kaltblütig können Sie privat sein?

Nicht sehr. Ich bin einfach zu zart besaitet. Dank der Erziehung meiner Eltern bin ich ein sehr moralischer Mensch geworden. Was ich schlimm finde, sind diese TV-Shows mit Amateurvideos, in denen Leute hinfallen oder Unfälle haben. So was verstört mich regelrecht. Direkt nach "Spongebob" ­- das gucke ich immer mit meiner Tochter, es ist unser Ritual ­- läuft so was, und da sieht man zwangsläufig immer schon die Trailer.

Jasmin Tabatabai sucht ihr Glück bei ihrer Tochter und der Arbeit - hier mit Kollege Jeff Goldblum
© GettyJasmin Tabatabai sucht ihr Glück bei ihrer Tochter und der Arbeit - hier mit Kollege Jeff Goldblum

GALA: Darf Ihre Tochter viel fernsehen?

Ein, zwei Stunden finde ich okay. Ich habe als Kind auch viel ferngesehen und habe nicht den Eindruck, dass es mir so wahnsinnig geschadet hat. Aber ich lasse sie nicht allein fernsehen, gucke immer mit ihr.

GALA: Ihre Tochter hat eine prominente Namensvetterin ­- Angelina Jolie, von der alle Welt redet. Stört Sie das?

Nein, ich finde sie total cool. Gott sei Dank. Als wir uns für den Namen entschieden haben, der im Übrigen der von Ticos Tante ist, haben wir überlegt, dass er in vier Kulturkreisen gut klingen und zum Nachnamen Zamora passen muss. Damals war Angelina Jolie auch noch nicht so berühmt.

GALA: Wie denken Sie über Jolies Adoptionen?

Es ist immer leicht, despektierlich darüber zu reden. Aber Angelina Jolie und Brad Pitt tun wenigstens was. Sie ermöglichen Kindern ein tolles Leben.

GALA: Könnten Sie sich vorstellen, ein Kind zu adoptieren?

Ja, sicherlich. Aber gerade habe ich mit meinem kleinen Wildfang genug zu tun. Und ich habe die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben, dass ich noch mal irgendwann ein Kind kriegen könnte. Schauen wir mal. Aber Angelina Jolie ist mir sympathisch, außerdem ist sie Zwilling, wie ich.

GALA: Sie sind Astrologie-Fan?

Ich finde das sehr interessant, ja.

GALA: Horoskope auch?

Ich lese täglich auf www.noeastro.de mein Horoskop. Das ist mein Morgenritual.

GALA: Was stand heute drin?

War nicht so gut: Ich plapper zu viel und soll aufpassen, was ich sage (lacht).

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