Heidi Klum - Germany's Next Topmodel

"Morgen habe ich bestimmt blaue Flecke"

"Pole Dancing" - Das Tanzen an einer Striptease-Stange ist nicht so einfach wie es aussieht. Das gaben sowohl Heidi Klum als auch die "Germany's Next Topmodel"- Kandidatinnen Katrina, Mandy, Ira, Maria, Marie und Larissa im exklusiven Interview zu

Interview Gnm

Interview Gnm

An der Stange hochgeschwungen

und dann noch verführerisch in die Kamera sehen: Am Donnerstagabend werden wir sehen, wie die letzten Kandidatinnen von "Germany's Next Topmodel" vor vor einer gleichermaßen schwierigen wie sexy Aufgabe stehen, "Pole Dancing" ist angesagt.

Germany's Next Topmodel

Heidi Klum und ihre Mädchen

Staffel 11  Kaum sind die Castings in Deutschland vorbei, da wird schon wieder geshootet, was das Zeug hält. Hinter der Kamera gibt Heidi Klum ihren in neonpink gekleideten Models Tipps. Der Spaß kommt dabei natürlich nicht zu kurz.
Ganz der Profi: Mit einem prüfenden Blick checkt Heidi Klum die Foto-Resultate ihrer Mädchen. So richtig warm scheint es in Los Angeles jedoch nicht zu sein. Das Topmodel muss sich mit einem flauschigen Mantel warmhalten.
Doch nicht nur hinter der Kamera hält sich Heidi auf. Sie erklärt auch direkt am Shooting-Set, wie man am allerbesten posiert. Sie weiß es ja schließlich.
Das offizielle Jury-Foto ist da: Gemeinsam mit Thomas Hayo und Designer Michael Michalsky sucht Heidi Klum "Germany's Next Topmodel" 2016.

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Gala.de weiß heute schon, wer sich besonders gut schlug. Heidi Klum jedenfalls zeigte sich nach der Challenge sehr zufrieden mit ihren Mädchen und äußerte sich im exklusiven Interview nur wohlwollend. Ob auch die Kandidatinnen Spaß an ihrer Aufgabe hatten, können sie hier lesen.

Artikelbild: Heidi Klum

Artikelbild: Heidi Klum

Sind Sie zufrieden, wie die Mädchen das Poledancing hinbekommen haben?

Ja, ich bin super zufrieden, denn das ist eine schwierige Aufgabe, obwohl es zuerst recht einfach aussieht. Aber um sich an der Stange zu halten, brauchst du muskulöse Oberarme.

Wer hat Sie heute hier am meisten überrascht?

Sie haben alle super performt. Diese Woche wird es wirklich schwierig mit der Entscheidung, wer weiterkommt. Alle haben sich so verbessert und sind schon lange nicht mehr auf dem Level, mit dem sie gestartet sind. Und man muss ja auch jemanden anerkennen, der seine Schüchternheit überwunden hat.

Sie haben mal gesagt, dass Sie sich für die Challenges bei "Germany's Next Topmodel" gern von den schlimmsten Shootings inspirieren lassen, die Sie absolvieren mussten. War das Poledancing mal so ein Job?

Nein, das habe ich noch nie gemacht. Obwohl ich jetzt doch etwas neugierig geworden bin. Das ist nämlich ein wirklich gutes Work-out, richtig klasse für die Figur. In den USA betreiben viele Hausfrauen das als normale Sportart, auch einige Fitness-Studios bieten so etwas an. Ein Muskelpaket möchte ich zwar nicht unbedingt sein, aber ich glaube schon, dass das für die Figur gut ist.

Fast alle Mädchen sagen, wie sehr es ihnen hilft, dass Sie sie bei Challenges so moralisch aufbauen und unterstützen. Wie wichtig ist es, dass sich die Mädchen wohlfühlen, um bei den Herausforderungen gut zu performen?

Wir bauen schon einige Schwierigkeiten ein. Wir sind hart, aber auch gerecht und auf gar keinen Fall gemein. Am Entscheidungstag kann man bei den Kandidatinnen, bei denen wir genau wissen, dass sie weiter sind, auch mal einen härteren Satz sagen. Die vertragen das schon. Das würde ich aber nicht bei jemandem machen, der uns verlässt.

Viele Mädchen wollen heute Fotomodel werden. Sie selbst haben mit 17 angefangen - finden Sie den Einstieg heute schwerer?

Ich glaube, es ist immer schwierig. Und der Job war auch schon immer sehr begehrt. Jetzt gibt es halt nur ein, zwei Plattformen, wo man ihn konkret ausprobieren kann.

Artikelbild: Katrina

Katrina, 19 Jahre

Katrina

Wie ist das Pole-Dancing-Fotoshooting für Dich gelaufen?

Das Shooting eigentlich ganz gut, aber bei den Übungen vorher hatte ich so meine Probleme. Ich bin einfach nicht der Tänzer-Typ, der diesen sexy Hüftschwung hinkriegt. Und es fällt mir nicht leicht, so aus mir heraus zu gehen. Das sieht ja daheim später jeder im Fernsehen, meine Freunde und Arbeitskollegen kennen mich so gar nicht.

Bist Du zufrieden mit Deiner Figur?

Nein, bin ich definitiv nicht. Ich arbeite auch jeden Tag daran. Vorher habe ich zum Beispiel einfach gegessen, was mir geschmeckt hat. Jetzt versuche ich, mich gesünder zu ernähren, mehr Sport zu treiben. Aber man darf sich auch nicht zu verrückt machen.

Unterhaltet Ihr euch oft über's Essen? Ist das ein Thema?

Ja, das ist natürlich Thema bei uns. Vor jedem Shooting machen wir uns Gedanken. Einige lassen zum Beispiel das Mittagessen ausfallen, weil sie Angst haben, dass sie sonst einen Bauch auf dem Foto haben. Aber im Gegenzug achten hier alle darauf, dass da keine plötzlich merkwürdige Anwandlungen bekommt und nichts isst.

Warst Du schon mal in New York? Ist es aufregend?

Nein noch nie. Es ist total aufregend, in Amerika zu sein. Das hätte sich für mich in den nächsten Jahren so nicht ergeben, deshalb wird hier gerade ein Traum wahr für mich.

Artikelbild: Mandy

Mandy, 17 Jahre

Mandy

Wie lief das Pole-Dancing?

Ich fand das an sich ganz gut. Die Posen machen Spaß. Es ist nur recht anstrengend, sich oben an der Stange zu halten und dabei noch ein entspanntes Gesicht zu machen.

Ist das die schwerste Challenge bis jetzt?

Ne, ich fand das Unterwasser-Shooting schwieriger.

Was ist die wichtigste Erkenntnis für Dich über den Model-Job?

Das man für den Job auch mal ins kalte Wasser springen und etwas wagen muss. Und ich habe viel gelernt über Körperbeherrschung, das richtige Laufen auf dem Catwalk und über Fotoshootings.

Artikelbild: Ira

Ira, 21 Jahre

Ira

Wie war Dein Shoot heute?

Ich fand's relativ gut. Ich habe eigentlich das gemacht, was wir vorher im Training beigebracht bekommen haben. Als die Musik anging, habe ich sofort Gas gegeben. Mir hat das sehr viel Spaß gemacht.

Du bist mit Heidi zu der "Michael Kors"-Show gegangen. Wie ist das gekommen?

Weil ich die Challenge im Pool-Dancing gewonnen habe, durfte ich mit zur Show. Die war unbeschreiblich! So was sieht man ja nur im Fernsehen oder hört davon. Wer hat schon die Möglichkeit, in der ersten Reihe bei Michael Kors zu sitzen, Backstage zu gehen und die ganzen Models zu sehen?

Hast Du Dich ein bisschen wie ein Star gefühlt in dem Moment?

Ein bisschen schon, was aber natürlich durch Heidi kam. Wir sind aus dem Auto ausgestiegen, und sofort waren die ganzen Paparazzi da und haben fotografiert. Drinnen im Zelt habe ich einer Zeitschrift aus New York ein Interview gegeben. So etwas ist natürlich ein unbeschreibliches Erlebnis.

Wie ein Profi: Maria lässt sich für das Sonnenbrillenshooting in Szene setzen

Maria, 19 Jahre

Maria

Und wie war's?

Es war sehr anstrengend, aber auch lustig, so an der Stange rumzuturnen.

Die Beine müssen ganz schön weh tun.

Ja, wir haben ja vorher schon zwei Tage geübt. Es war jetzt aber nicht so schlimm, dass man es nicht aushalten konnte.

Warst Du die Erste, die an die Stange musste?

Ja, und das war mir sogar ganz recht, weil ich's dann hinter mir hatte. Das liegt mir mehr, auch wenn es hilft, wenn man sieht, was die anderen machen.

Wenn Du an die Challenges denkst – was war bisher das Schwierigste für Dich?

Von den Shootings her fand ich das Unterwasser-Shooting das schwierigste, weil ich mich im Wasser generell nicht so wohl fühle. Selbst beim Schwimmen trage ich immer Nasenklammer und Taucherbrille.

Artikelbild: Marie

Marie, 19 Jahre

Marie

Dein Kommentar zum Pole-Dancing?

Es war schon ziemlich anstrengend, meine Oberschenkel tun mir jedenfalls ziemlich weh. Ich werde morgen bestimmt einige blaue Flecken haben. Es war sicher nicht mein bestes Shooting. Diese athletischen Challenges sind nicht meine Sache. Ich war schon als Kind nicht diejenige, die aufs Klettergerüst gegangen ist.

Ist der Job härter als Du es Dir vorgestellt hast?

Ja, dabei hatte ich schon ein bisschen Erfahrung. Ich hab vorher drei Jahre neben der Schule gemodelt, aber das war nichts im Vergleich zu dem, was wir hier machen. Hier gibt's die absoluten Extremsituationen und das ist schon recht heftig. Aber bis jetzt haben die Shootings bei mir ganz gut geklappt.

Artikelbild: Larissa

Larissa, 16 Jahre

Larissa

Wie war das Poledancing?

Tat echt weh, das war eine große Herausforderung für mich. Aber ich glaube, es lief ganz okay bei nur.

Du wirkst etwas erschöpft.

Ich bin leicht erkältet. Aber da muss ich durch ...

Was fällt Dir am schwersten bei "Germany's Next Topmodel"?

Das wir null Privatsphäre haben. Ständig ist die Kamera auf dich gerichtet, nie kannst du dich gehen lassen oder mal dein Zimmer nicht aufräumen oder so. Und ich habe etwas Heimweh hier in Amerika. Das Essen ist ja ganz okay hier, aber nix im Vergleich zu Mamas Schnitzel.



Autorin: Julide Tanriverdi

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