Heidi Klum Interview
© Getty Images Heidi Klum Interview

Germany's Next Topmodel "Die Mädchen müssen da durch"

Zum Start von "Germany's Next Topmodel": Heidi Klum verrät im Interview, warum die Erfolgsshow noch härter wird - und wer bei ihr wirklich Chancen hat

Haben Sie für die vierte Staffel von "Germany's Next Topmodel" schon Favoritinnen

Ja, vier oder fünf Bewerberinnen sind dabei, bei denen gucke ich schon genauer hin. Aber es ist viel zu früh, um jetzt schon zu sagen, wer gut im Rennen liegen wird.

Gibt es manchmal Bewerberinnen, die Sie persönlich toll finden, die aber rein gar keine Modelqualitäten haben?

Immer. (lacht) Perfekte Figur, perfektes Gesicht - aber kann einfach nicht laufen. Ich sehe es dann als meine persönliche Herausforderung, das doch noch irgendwie hinzukriegen.

Treten die Mädchen beim Casting mittlerweile professioneller auf?

Nein. Was ich manchmal nicht verstehe. Wir machen jetzt die vierte Staffel, da denke ich immer: Mensch, Ihr habt jetzt schon drei Staffeln gesehen, ihr wisst doch genau, worauf es ankommt. Aber wir müssen immer wieder ganz von vorn anfangen.

"Wir machen mit den Mädchen auch solche Shootings, die ich selber schon mal gemacht habe"
© Getty Images"Wir machen mit den Mädchen auch solche Shootings, die ich selber schon mal gemacht habe"

Gibt es einen Frauentyp, den Sie besonders interessant finden?

Nein, gibt es nicht. Entweder beeindruckt mich eine Person oder sie beeindruckt mich nicht, das ist völlig unabhängig vom Typ. Es gibt so viele unterschiedliche Models, und jedes hat seine Vorzüge. Stephanie Seymour oder Christie Turlington - jede ist auf ihre Art und Weise toll.

Gibt es einen bestimmten Typ, der heute im Model-Business besonders gefragt ist?

Das kann man nicht sagen. Es ist nicht so, dass auf einmal Blondinen oder dann braunhaarige Mädchen im Trend sind. Es geht immer um die einzelne Person. Die muss etwas Besonderes haben, dann ist sie auch gefragt. Als Model musst du in die unterschiedlichsten Rollen reinschlüpfen können, und zwar so, dass nachher das Gesamtbild stimmig ist. Das macht diesen Job ja so spannend.

Was ändert sich in der vierte Staffel am "Topmodel"-Konzept?

Das offene Casting am Anfang ist neu, so etwas haben wir bis jetzt noch nicht gemacht. Jeweils rund 1000 Bewerberinnen kamen nach Düsseldorf und später nach München. Das war schon der Knaller, mit so einem Andrang hatte ich nicht gerechnet. Von den 1000 haben wir uns so rund 200 Mädchen genauer angesehen. Dafür haben wir eine Art kreisrunden Laufsteg konstruieren lassen, auf dem alle 200 der Reihe nach an der Jury vorbeimarschieren konnten. So haben wir auch wirklich jedes Mädchen ansehen können.

Und später, was gibt es da noch Neues?

Das Herz der Sendung bleibt unverändert und gewisse Punkte ebenfalls. Wenn du das nächste Topmodel Deutschlands finden willst, machst du natürlich Laufsteg-Training und Foto-Shootings, ist ja klar. Aber wir haben uns ein paar Überraschungen einfallen lassen, wo wir die Mädels hinfliegen und welche Aufgaben sie lösen müssen.

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