Gerard Butler
© Wireimage.com Gerard Butler

Gerard Butler "Nie wieder Striptease!"

Viele Frauen schwärmen für den Schauspieler Gerard Butler. Auch Hilary Swank, seine Filmpartnerin in "P.S. Ich liebe Dich", ist von dem Charmeur begeistert. Mit GALA sprach er über Gefühle, Bauchmuskeln und zu viel Arbeit

Einer der wesentlichen Gründe,

weshalb sich Frauen das blutrünstige Comic-Epos "300" angeschaut haben, war unbestritten Gerard Butlers Sixpack. Wie gut, dass der sexy Schotte auch in seinem neuen Film "P.S. Ich liebe Dich" den wohltrainierten Bauch zeigt und obendrein auch noch seine sanfte Seite zur Schau stellt. In der romantischen Liebesgeschichte spielt er einen Iren, der an einem Gehirntumor stirbt. Kurz nach seinem Tod tauchen plötzlich Briefe bei seiner Frau (gespielt von Hilary Swank) auf, die einige Überraschungen bergen.

Ob Frauenschwarm "Jerry" Butler selbst zu den großen Briefeschreibern gehört, was ihm die Tränen in die Augen treibt und warum er Oscar-Gewinnerin Hilary Swank beinahe um die Ecke gebracht hätte, verrät der 38-Jährige im GALA-Interview.

Gala: Hand aufs Herz, wie viele Liebesbriefe haben Sie in Ihrem Leben schon verfasst?

Leider noch nicht so viele. Heute schreibt ja ohnehin keiner mehr Briefe. Alles geht über E-Mail. Nicht sonderlich romantisch, oder?

Butler mit seiner Filmpartnerin Hilary Swank
© TobisButler mit seiner Filmpartnerin Hilary Swank

Gala: In Ihrem neuen Film "P.S. Ich liebe Dich" spielen Sie auch nach Ihrem Ableben eine große Rolle im Leben Ihrer Frau. In Briefen, die Sie vor Ihrem Tod geschrieben haben, zeigen Sie, wie sehr Sie Ihre Ehefrau geliebt haben.

Gala: Ist das eine gute Idee?

Auch nach dem Tod weiter im Leben seiner Liebsten so präsent zu sein? Ich finde das wunderschön und romantisch. Und auch ein bisschen zu schön, um wahr zu sein, wenn ich ehrlich bin. Aber es hat etwas, das an ewige Liebe denken lässt. All meine Freunde, die den Film gesehen haben, mussten vor Rührung weinen.

Gala: Ich habe gehört, dass auch Sie während der Dreharbeiten fleißig geheult haben. Stimmt das?

Ja, das stimmt. Aber das hatte nichts mit Romantik zu tun. Ich habe meine Film-Partnerin Hilary Swank am Set fast umgebracht. Das hat mich zum Heulen gebracht.

Gala: Wie bitte? Das müssen Sie erklären ...

Nun, in dem Film gibt es eine Szene, in der ich - nur mit Boxershorts bekleidet - einen Striptease für Hilary hinlege. Ich trage dabei Hosenträger. Und einer der Verschlüsse hatte sich während der Szene in einer Schublade verfangen. Und als sich das Teil gelöst hat, ist es in Richtung Hilary geschossen - und hat sie direkt über dem Auge getroffen. Ein Hosenträger-Clip hat scharfe Zähne, die sind nicht zu unterschätzen. Hilary lag blutüberströmt im Bett. Ich war in totaler Panik und habe mich unter Tränen immer wieder entschuldigt und gesagt, dass es mir unglaublich Leid tut.

Gala: Hört sich dramatisch an. Musste Hilary Swank ins Krankenhaus?

Oh ja. Sie wurde mit fünf Stichen direkt über dem rechten Auge genäht. Als ich am nächsten Tag ans Set kam, trug die gesamte Crew Helme. Ich werde nie wieder einen Striptease mit Hosenträgern und Boxershorts hinlegen! (lacht)

Gala: Haben Sie eigentlich jemals im Leben einen echten Striptease gewagt - ganz privat?

Ja, aber nur so zum Spaß. Ich könnte niemals einen echten Striptease aufführen und dabei ernsthaft glauben, dass ich sexy bin. Als Mann wirkt das einfach zu albern.

Gala: Das wird jetzt aber viele Frauen sehr traurig stimmen. Finden Sie sich eigentlich selbst auch so sexy wie viele Ihrer weiblichen Fans?

Oh ja, unheimlich sexy! Ich wäre ja schön dumm, wenn ich an dieser Stelle jetzt etwas anderes sagen würde, oder? Nein, im Ernst, diese Generalisierungen sind natürlich ein Teil des Geschäfts, das weiß doch jeder. Es ist schlimm, wenn du es wirklich ernst nimmst und auf einmal durch die Gegend läufst mit dem Gedanken, ein Sexgott zu sein. Meine Freunde würden mich dann ohnehin vierteilen. (lacht)

Gala: Aber seit der Comicverfilmung "300" zählen Sie zu den neuen Sexsymbolen in Hollywood. In der Rolle als Spartanerkönig Leonidas hat Ihr muskulöser Waschbrettbauch Millionen von Frauen begeistert. Sie können sich vor Angeboten sicherlich kaum retten, oder?

Das hängt davon ab, auf was sich die Frage bezieht. Meine Karriere ist tatsächlich nach dem Film richtig durchgestartet. Aber wenn Sie das Angebot in amouröse Richtung drehen und auf Frauen beziehen, dann muss ich Sie enttäuschen.

Gala: Was, Gerard Butler hat keine Freundin?

Nun, Erfolg ist ein doppelschneidiges Schwert. Ich arbeite jetzt so viel, dass ich kaum Zeit für eine Beziehung habe. Und das macht mich eigentlich sehr traurig, denn ich mag dieses Gefühl der Zweisamkeit. Im Moment allerdings muss ich darauf verzichten.

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