Franziska van Almsick

Charlènes lässige Seite

Franziska van Almsick erlebte bei Olympia ihre alte Schwimmfreundin Charlène fröhlich und entspannt - und fand das gar nicht so überraschend

Charlene und Franziska

Charlene und Franziska

Sport lockert ungemein, weicht manchmal Grenzen und Titel auf.

Als sich die Fürstin und die TV-Kommentatorin in London trafen, waren sie einfach Charlène und Franziska, zwei schwimmbegeisterte Ex-Profis, die es sichtlich genossen, unter Athleten zu sein. Freundinnen, die sich über die seltene Gelegenheit freuten, Zeit miteinander zu verbringen. Eintauchen ins Geschehen, ganz zwanglos. "Gala" sprach mit über ihr Treffen mit der Fürstin von Monaco.

Man hat den Eindruck, Sie hätten sich für Ihr Treffen mit Charlène keinen schöneren Ort als Olympia aussuchen können.

Ja, das ist schon schön. Viele ehemalige Sportler, die Charlène kennt, sind hier. Auch einige aus dem deutschen Team. Man verabredet sich ja sonst nicht mal eben zum Kaffeetrinken. Hier aber trifft man sich und hat Zeit, um miteinander zu sprechen.

Spontan haben Sie vergangene Woche auch gemeinsam das Deutsche Haus besucht.

Ja, wir sind einfach abends los. Und ich habe mich sehr darüber gefreut, den Athleten eine Freude machen zu können. Der RuderAchter war da und die SilbermedaillenGewinnerin der Judoka. Richtig viel Trubel! Aber wir haben auch gemütlich geplaudert und Wein getrunken.

Geht das überhaupt: ganz gemütlich plaudern bei all dem Medienrummel?

Lustig ist, dass es für alle immer ein Spektakel zu sein scheint, wenn wir uns treffen. Für mich ist Charlène eine Freundin. Natürlich hat sie jetzt andere Pflichten, und ihr Leben hat sich verändert, aber für mich ist es nichts Besonderes, mit ihr zusammenzusitzen und ein Gläschen Wein zu trinken. Wir waren einfach so, wie wir auch sind, wenn wir uns privat treffen.

Haben Sie Charlène als so gelöst empfunden, wie sie auf den Bildern von Olympia wirkt?

Ich glaube, der Sport ist einfach ihr Element, ihr Leben. Einmal Athlet - immer Athlet. Und sicher ist es für sie auch eine schöne Abwechslung, mal keinen offiziellen Empfang zu haben.

Die Fürstin konnte also endlich einmal Ihrer Leidenschaft nachgehen?

Man muss dazu sagen, dass Albert auch Sportler durch und durch ist. Er hat selbst an fünf Olympischen Spielen teilgenommen. Es ist in einer Ehe natürlich toll, wenn der Partner das nachvollziehen kann.

Fachsimpelt man unter ehemaligen Profi-Schwimmern?

Logisch. Südafrika, Charlènes alte Heimat, hat großartig abgeschnitten. Dass Chad le Clos über 200 Meter Schmetterling schlägt, war ja nicht unbedingt abzusehen. Da hat sich Charlène riesig gefreut und vielleicht ein bisschen freudestrahlender gefachsimpelt. (lacht)

Warum fällt es Charlène bei Anlässen wie Olympia offenbar leichter, entspannt zu sein, als bei royalen Terminen?

Sie ist bei allen offiziellen Veranstaltungen einfach sie selbst! Aber wenn Sport zuvor das halbe Leben bestimmt hat, dann hat man an Veranstaltungen in diesem Rahmen natürlich besondere Freude. Und genau so gibt es eben auch Dinge, die man nicht einfach so mit links macht. Ich glaube, dass sie sich insgesamt in ihre Rolle einlebt. Das braucht seine Zeit.

Aber leicht findet sie sich nicht ins Hofprotokoll ein, oder?

Man gewöhnt sich an alles, und sie hat sich für dieses Leben entschieden. Jetzt muss man einfach warten. Sie wird mit ihren Aufgaben wachsen. Was ich an ihr so mag ist, dass sie sich kaum verändert hat.

Sie ist also immer noch die Charlène von früher?

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Ja! Melena Orthweth

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