Demi Moore
© Getty Images Demi Moore

Demi Moore Unverschämt glücklich

Bevor Demi Moore sich traute, ihr neues Liebesglück zu leben, musste sie umdenken. Wie sie das schaffte, verrät die Schauspielerin exklusiv Gala

Der beeindruckende Brillantenring

fällt als erstes auf, dazu das rote Kabbala-Band am zarten Handgelenk. Doch Demi Moore streckt ihren Arm gerade nicht aus, um auf ihren Schmuck aufmerksam zu machen. "Hier, riechen Sie mal", bietet die Schauspielerin ohne jegliche Berührungsängste an und reibt einem ihren neuen Duft "Wanted" von Helena Rubinstein freundlich unter die Nase. "Ich reagiere ja meist allergisch auf Parfums", sagt die 46-Jährige grinsend. "Ich muss immer niesen – überaus peinlich." Dieses Mal aber hat sie an dem Duft selbst mitgearbeitet und wirbt ganz ohne Nasekräuseln dafür. Die Vorhänge sind zugezogen, das Licht gedämpft. Und wer zu lästern anfängt, das sei doch sicher Moores Taktik, mögliche Falten zu kaschieren, dem sei gesagt: Hat die Frau gar nicht nötig. Die Gardinen halten nur gleichermaßen die gleißende Pariser Morgensonne und die Blicke von neugierigen Passanten fern, die dank der breiten Fensterfront freien Blick in die Hotelsuite des Hollywood-Stars hätten. Genau hier nämlich lädt die 46-Jährige zum exklusiven Gala-Interview. Ein Gespräch über Zahnlücken, ihre Liebsten und den Sinn des Lebens.

Kann es sein, dass Sie schwerst süchtig sind?

Bitte?

Sie sind gestern Abend aus Los Angeles in Paris angekommen, haben heute früh die ersten Interviews und sich trotzdem – mal wieder – die Nacht mit Twittern um die Ohren geschlagen. Um zwei Uhr morgens erfolgte der letzte Eintrag – wann sind Sie ins Bett gekommen?

Ich weiß: Ich muss mehr schlafen! Aber andererseits bringt es so viel Spaß. Und noch hat der Jetlag mich nicht richtig erwischt.

Sie sehen jedenfalls klasse aus. Verraten Sie uns doch Ihr Anti-Jetlag-Rezept?

Wasser, ganz viel Wasser, und dann ab nach draußen. Als ich gestern in Paris ankam, sind wir gleich essen gegangen: Lunch in der Sonne, herrlich! Na ja, und außerdem darf natürlich auch noch ein wenig mit Kosmetik nachgeholfen werden. Ich schwöre da auf den "Collagen Lip Zoom" von Helena Rubinstein und die Augencreme, wundervolle kleine Helfer. Ich fange schon im Flieger an, zu cremen. Es lohnt sich.

Wir vermissen Ihren Ehemann Ashton – meistens reisen Sie ja zusammen ...

Stimmt, aber er ist dieses Mal leider nicht dabei. Dafür kommen zwei meiner Töchter, und dann machen wir uns ein paar richtig schöne Mädelstage in Paris. Ich freue mich schon auf eine ausgedehnte Shoppingtour durch die neuesten Hotspots. Kennen Sie schon das "Merci"? Soll ja der letzte Schrei sein. Ein Store, in dem sie alles mögliche haben, von Kaffee bis zu Kleidern. Und das Beste ist, dass ein Teil des Erlöses einer Charity-Organisation zugutekommt.

Als Wohltäterin hat Sie auch gerade Ihre Tochter Rumer gepriesen und sich bedankt, dass Sie Ihre Karriere für die Kindererziehung hinten angestellt haben. Was sind für Sie die wichtigsten Werte, die Sie Ihren Mädchen mitgegeben wollen?

Um ehrlich zu sein, erteile ich Ihnen gar nicht groß Ratschläge. Es ist eher so, dass ich von ihnen lerne, jeden Tag aufs Neue. Wenn ich bedenke, wie selbstbewusst und selbstsicher die drei sind, unglaublich bewundernswert - in ihrem Alter war ich nicht halb so weit. Wenn ich mir überhaupt etwas auf die Fahne schreiben kann, dann wohl eher, dass ich ihnen den Freiraum gewährt habe, sich zu entfalten.

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