Christina Aquilera

Nie ohne Make-up!

An diesem Grundsatz hält Christina Aguilera auch nach der Geburt von Sohn Max fest. Jetzt erscheint ihr neues Parfum - und ein Album ist ebenfalls in Arbeit

Christina Aguilera

Während draußen die Abendsonne

in den Glasfronten von Manhattans Wolkenkratzern glitzert, strahlen drinnen vor allem ihre Augen. Christina Aguilera sitzt in der Suite des "Hotel on Rivington" und schwärmt: von Sohn Max, der seit acht Monaten das Leben der 27-jährigen Popdiva ("Beautiful") vollkommen umkrempelt. Und von "Inspire", ihrem neuen Parfum.

Christina Aguilera

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Wie wichtig ist es für Sie, immer gut zu ­riechen?

Sehr wichtig. Zumal die Schwangerschaft meine Nase für die ­unterschiedlichsten Gerüche ­sen­sibilisiert hat - auch für un­angenehme. Jeder, der schon mal mit einem ungewaschenen ­Mitmenschen im Lift gefahren ist, weiß, wie sehr man da leidet ...

Was gehört außer einem guten Duft noch zu Ihrer Schönheitsroutine?

Ich schminke mich vor dem ­Schlafengehen immer ab, trinke ­literweise Wasser, mache Yoga. Viel Schlaf ist auch wichtig. Aber der hat in jüngster Zeit ein wenig gelitten. Ach ja: Ich habe eine ­Riesenschwäche für eine gute ­Massage. Massieren Sie gut? Dann sind Sie mein Mann (lacht).

Gibt es auch mal Tage, an denen Sie komplett auf Make-up verzichten?

Ehrlich gesagt nein. Dafür ist es mir einfach zu wichtig, immer ­perfekt auszusehen - auch im Privat­leben. Und komischerweise hat sich auch nach der Geburt von Max daran nichts geändert. Bereits als Kind habe ich am liebsten am Schminktisch meiner Mutter ­gesessen, um dann mit ihren ­Lippenstiften, Pudern und Düften zu experimentieren. Diesbezüglich passte ich perfekt in das Klischeebild eines Mädchens.

Christinas neues Parfüm "Inspire" kommt am 1. September in die Läden

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Wie stand es um Ihre Schwangerschaft? Ist alles bilderbuchmäßig gelaufen?

Der gesamte Prozess hat mich ­fasziniert. Zu erleben, wie ein Kind in dir wächst, ist eine unglaubliche Erfahrung. Ich war so hin und weg, dass ich alle Veränderungen auf Fotos festhalten musste. Natürlich gab es auch mal Tage, an denen ich mich hundeelend fühlte.

Und wie sieht seit der Geburt von Max ein ­typischer Tag in Ihrem Leben aus?

Auf jeden Fall beginnt er früh. Max hat die Hosen an. Die meiste Zeit dreht sich alles ums Stillen, Windeln­wechseln und Spielen. Den Alltag als junge Mutter mit meiner Kar­riere in Einklang zu bringen, ist ­natürlich eine Herausforderung. Aber die nehme ich gerne an.

Eine längere Karrierepause ist demnach kein Thema?

Ich stehe bereits im Studio und bastle an Songs für meine neue CD. Es wird auf jeden Fall ein ­Album mit viel guter Laune und noch mehr Energie.

Ist Ihr Sohn derzeit auch in New York?

Natürlich, mein Kleiner begleitet mich überallhin. Es war sein erster Flug, und es ist spannend zu sehen, wie er auf die neuen Eindrücke, Gesichter und Geräusche reagiert. Mir kommt es manchmal so vor, als würde ich viele Dinge auch zum ersten Mal sehen.

Gab es schon Momente, in denen Sie dachten: Das ist ja doch anstrengender als erwartet?

Nein, denn ich kann mich wirklich nicht beklagen. Die meiste Zeit ist Max ein braves Kind. Okay, Baby bleibt Baby, und manchmal wird natürlich auch er quengelig. Aber er ist für mich und Jordan ­definitiv eine sehr erfreuliche Überraschung. Man weiß im Vorfeld schließlich nie, was man bekommt: Engel oder Satansbraten.

Max ist demnach ein kleiner Engel?

So kann man es sagen. Aber es hat sicher auch viel damit zu tun, wie du mit deiner eigenen Energie ­umgehst. Wenn du entspannt bist, dann ist es dein Nachwuchs auch - meistens zumindest.

Kräht Max noch sehr oft mitten in der Nacht?

Ab und zu. Aber hey: Das gehört nun mal zum Muttersein dazu. ­Außerdem habe ich ja einen Mann wie Jordan an meiner Seite, der mich unterstützt, wo er nur kann.

Versucht Ihr Mann sich denn auch im ­Windelnwechseln?

Er hat sogar darauf bestanden, es gleich beim ersten Mal auszuprobieren. Mein Mann ist ein Naturtalent, und er war es am Ende, der mir Tipps gegeben hat, wie man perfekt vorgeht. Jordan hat deshalb auch schon einen neuen Spitz­namen: "Pamperking".

Demnach genießt er seine Vaterrolle?

Jordan ist ein toller Daddy. Wenn er mit Max spielt und ihn dabei zum Lachen bringt, geht mir jedes Mal das Herz auf.

Stehen auch schon Schlaflieder auf dem ­Programm?

Und ob! Meistens summe ich Melodien, die ich mir spontan ­ausdenke. Oder ich singe "Stay -Awake" aus "Mary Poppins" - dieses Lied liebt Max sehr. Er reagiert generell sehr positiv auf Musik. Ich schätze, diesbezüglich hat Max die Gene seiner Mama geerbt (lacht).

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Momentan wohnen Sie in Los Angeles. Wird die Stadt auf Dauer Ihre Heimat bleiben?

Für ein paar Jahre bestimmt, ­zumal wir uns in unserem neuen Haus, das wir von den Osbournes gekauft haben, pudelwohl fühlen. Aber mittelfristig kann ich mir gut vorstellen, wieder nach New York, der Stadt meiner Kindheit, zu ­ziehen. Es gibt wohl nichts, was mich mehr langweilt als Routine. Veränderung ist doch das Salz in der Suppe des Lebens.

Dann dürften ja auch weitere Babys eine ­Option sein?

Oh ja! Max soll kein Einzelkind bleiben. Ich stehe auf Großfamilien. Zu Thanksgiving oder Weihnachten mit den Generationen ­zusammenzukommen, ist für mich das Größte. Doch bevor ich weitere Kinder bekomme, muss ich erst mal meine Kochkünste verbessern.

Und was kommt bei Ihnen auf den Tisch, wenn Sie erst mal fit am Herd sind?

Ich mag es gern deftig und habe keine Lust auf komplizierte ­Rezepte. Deshalb geht für mich nichts über Hausmannskost wie Roastbeef mit süßen Kartoffeln. Dafür lasse ich jeden Sushi-Schnick­schnack liegen.

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